Zeitmodell - Befehle

In der Maske Zeitmodell legen Sie neue Zeitmodelle an oder verwalten bestehende. Angelegt Zeitmodelle können nicht gelöscht, sondern nur umbenannt werden. Zeitmodelle beinhalten sämtliche Befehle, mit welchen Werten Zeitspeicher rechnen sollen, wann gerechnet werden soll, sowie weitere Dienstnehmer-Zeit-relevante Einstellungen.

 

Übergreifende Felder

BEREICH Zeitmodell

Nummer

Hier wählen Sie die Nummer des Zeitmodells oder legen mithilfe des LOVs "Auswahl einer neuen Zeitmodellnummer" einen neuen Zeitspeicher an.

Name

Hier sehen Sie den Namen des Zeitmodells.

Überschrift

Hier vergeben Sie einen kurze Beschreibung des Zeitmodells. Dieser wird dann auf diversen Listen ausgegeben.

BEREICH Übersicht

Hier sehen Sie alle Zeitmodelle mit Nummer und Überschrift.

BEREICH Fehler

Hier sehen Sie falls in einem Zeitmodell logische Fehler enthalten sind.

Hier werden nur Schreibfehler aufgeführt. Falsche oder unsinnige Berechnungen werden nicht bei den Fehlern aufgeführt!

Zeitmodell

Hier sehen Sie die Nummer des Zeitmodells, welches den Fehler enthält.

Zeitmodul

Hier sehen Sie die Nummer des Zeitmoduls, falls dieses den Fehler enthält.

Zeile

Hier sehen Sie die Nummer der Textzeile, welche fehlerhaft ist.

Fehlermeldung

Hier sehen Sie die Beschreibung des Fehlers.

Fehlerhafte Textzeile

Hier sehen Sie die Ausgabe der fehlerhaften Textzeile.

 

Felder

Befehle

Hier geben Sie die Befehle für das Zeitmodell ein.

Zeitmodellermittlung in folgender Reihenfolge

  1. Manuelle Eingabe in der Zeitdatenliste

  2. EIG.EIG_DP (gibt es in LHR Lohn nicht)

  3. MAPEP/MAPEPI (unter Dienstnehmer/Diensträder)

  4. :ZM_WE (Folgezeitmodell unter Allgemein/Zeitmodell)

  5. MA_ZM (unter Dienstnehmer/Dienstnehmerstamm/Zeit)

Die manuelle Eingabe ist für den Tag der Eingabe immer zutreffend (kein Zurückwechsel auf MA_ZM), und es kann an Folgetagen wieder eine automatische Ermittlung starten.

Allgemeines zur Zeitmodellsprache

Alles, was keinen Doppelpunkt an erster Stelle hat, ist ein Kommentar. Zur besseren Übersicht sollten Kommentarzeilen mit einem Hochkomma beginnen, so können Sie sie mit dem richtigen Editor mit Sprache "Java" besser ansehen.

Uhrzeiten geben Sie immer im Format hh:mi oder hh,mi ein.

Die Übersetzung (passiert bei LHR Zeit nach dem Speichern in der Zeitmodellmaske) passt auch bestimmte Befehle der gültigen Syntax an, z.B. Soll(sa) wird zu :Soll(Sa-Sa)

Bestehende aktive Zeitmodelle sollten nicht geändert werden - wenn rückwirkend rekalkuliert wird kann es Abweichungen geben!

Das DEMO 38,5h enthält alle bekannten Zeitmodellbefehle (allerdings keine sinnvolle Kombination).

Angabe der Gültigkeit

Sie können es für Tage oder Perioden verwenden. Wenn Sie es bei Tagen verwenden geben Sie immer von-bis ein (auch bei einzelnen Tagen). Die Eingabe von "So - Mo" ist nicht möglich, Sie müssen sie einzeln angeben.

täglich

( TG )

Wochentage

( mo-fr )

wöchentlich

( WO )

periodisch

( PE )

monatlich

( Monat )

nach Eintrittsdatum

( EINT )

Feiertag

( FTG )

halbjährlich

( J_2 )

vierteljährlich

( J_4 )

sechsteljährlich

( J_6 )

jährlich

( JAHR )

Lohnabrechnungszeile

( LoExp )

bestimmtes Datum

( UeTrg )

bei MC Code

( DD / MM )

bei jder Gehtbuchung

( Geht )

Geburtstag

( GebTg )

* FOFF

Beenden Sie einen Befehl mit *FOFF, dann setzten Sie diesen Befehl für einen Feiertag außer Kraft.

Übersicht der Befehle

Befehle

 

Abw

Abwesenheit

UeST

Zeitbänder

KnZe

Kernzeiten

Soll

Sollzeit

BuTst

Buchungstest

Rnd

Buchungsrundungen

SRnd

Summendrundung

Pb

Pausenabzug

PSu

Pausensummen

ZmWe

Zeitmodellwechsel

TgWe

Tageswechsel

Korr

Korrekturen

UeSl

Berechnungen

If

Bedingungsblock

BeEnd

fiktive Beginn/Echtzeit

DGUest

Dienstgang Zeitbänder

BlVol

Blockzeit vor Tageswechsel

BlNal

Bockzeit nach Tageswechsel

GeStdSum

GeStdSum

Erklärung der einzelen Befehle

Tageswechsel

:TgWe (TG) = 12:00, 06:00, 03:00; {*0901}

Der Tageswechsel ist wichtig für die Erkennung von Fehlbuchungen und Arbeitszeiten über Mitternacht. Bei einer Buchung nach Mitternacht muss das System wissen, ob die Buchung zum Vortag gehört (länger gearbeitet) oder eine Kommt-Buchung am Folgetag ist. Bei obigem Befehl wird eine Buchung am Folgetag höchstens 12 Stunden nach der letzten Kommt-Buchung des Vortages dem Vortag zugeordnet.

BEISPIEL:

1. Bsp.:

01.08.1995 22:00 Einbuchung

02.08.1995 06:00 Ausbuchung

Anzeige:

MO 01 ______________?

Es wird automatisch eine Abwesenheit erzeugt

DI 02 22:00 06:00

Die Buchungen werden gerechnet als wären beide am gleichen Tag gemacht worden.

2. Bsp.:

01.08.1995 18:00 Einbuchung

02.08 1995 01:00 Ausbuchung

Anzeige:

MO 01 18:00 01:00

DI 02 _____________?

 

:TGWE (MO-FR) 12:00, 03:00, 06:00,;

< max. Stunden > = 12:00:

Bedeutet, dass eine "Vergessene Buchung" erkannt wird, wenn die nächste Buchung nach mehr als 12:00 Std. erfolgt, unabhängig vom Tageswechsel.

< Vor/Nachlaufzeit > = 03:00:

Die Vor-Nachlaufzeit, wird für die Abwesenheitsberechnung herangezogen. Der Parameter 03:00 Std. bezieht sich auf 00:00 Uhr. Die Vorlaufzeit beginnt um 21:00 Uhr, und endet mit 24:00'. Die Nachlaufzeit beginnt mit 00:00', und endet mit 03:00'. Ist nun nur eine Buchung an einem Tag vorhanden, die dazugehörige Ausbuchung am nächsten Tag, so werden diese beiden Buchungen an jenem Tag angezeigt, an dem die eine der beiden Buchungen außerhalb der Vor-Nachlaufzeit liegt. Für den anderen Tag wird, sofern keine Buchung vorhanden ist, eine automatische Abwesenheit erzeugt.

< max. ABW > = "06:00":

Dieser Parameter gibt die maximale Abwesenheit an. Wird dieser Wert überschritten so wird ein UESL(TGWE)-Limit gerechnet. Das stellt eine zukünftige Funktion dar.

 

:TgWe (TG) = 23.00, 06:00, 03:00;/23H_Tagwechsel/*Off{0500}

Diese Option verhindert, dass bei sehr langen Arbeitszeiten über Mitternacht die Buchung am nächsten Tag dem Folgetag zugeordnet wird. Wichtig ist, dass die Option vorher steht, damit sie nicht vom normalen Verhalten gestört wird.

Zeitmodellwechsel

:ZmWe (MO-SA) = 08:00 - 12:00, Z003,0;

Dieser Befehl dient zum automatischen Wechsel des Mitarbeiter-Zeitmodells unter bestimmten Bedingungen (Vorgaben). Er kann für eigene Feiertagsprogramme, Schichtwechsel, usw. eingesetzt werden.

<(von – bis)> = (MO-SA):

Dieser Eintrag legt die gültigen Tage/Zeiträume fest, wann der Wechsel aktiv ist.

<[von - bis]> = (08:00-12:00):

Dieser  Eintrag legt das Zeitband fest, in dem ein Zeitmodellwechsel erfolgen soll. Geltungszeitraum ist von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr.

Kürzel: < = std > ( = hh:mm - hh:mm )

nur wenn ([ Tg - Tg ]).

<[neues Zeitmodell]> =Z003:

Nummer des neuen Zeitmodells, welches angewendet werden soll.

<[Zurückwechseln]> =0:

Dieser Eintrag legt fest, ob an dem Tageswechsel der Rücksprung in das ursprüngliche Zeitmodell erfolgt oder nicht.

Kürzel: 0 ( Null ) oder "Leer" Rücksprung erfolgt.

1 ( Eins ) Rücksprung erfolgt nicht.

Erfolgt ein automatischer Zeitmodellwechsel und beinhaltet das neue Zeitmodell ebenfalls einen Zeitmodelwechselbefehl, so wird dieser nicht mehr ausgeführt. Das dient dem Schutz vor rekursiven Aufrufen.

Überstunden/Zeitbänder

:UEST (MO-FR) = 19:00 - 24:00, +S014, +S015, +S016, +S017, +S018;

Diese Funktion wird verwendet, um Nachtstunden, Feiertagsnachtstunden und alle anderen Stunden, die zeitraumbezogen sind, zu ermitteln. In diesem Beispiel werden Überstunden von Montag bis Freitag zwischen 19:00 Uhr und 24:00 Uhr in den Speichern S014 bis S018 positiv gerechnet.

<(WT - WT)>=(MO-FR):

Geltungszeitraum ist von Montag bis Sonntag (hier Montag bis Freitag).

Kürzel: täglich ( MO-SO )

Feiertag ( FTG)

<[von - bis]>= 19:00 - 24:00:

Geltungszeitraum ist von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr (hier von 19 Uhr bis Mitternacht). Dieser Eintrag legt das Zeitband fest, in dem die Berechnung erfolgt

Kürzel: < = std >( = hh:mm - hh:mm)

< sp1, .., .. >=+S014, +S015, +S016, +S017, +S018

Definiert Speicher, in denen gerechnet wird.

Es dürfen keine Bänder über den Tageswechsel eingeben werden. Es müssen deshalb bei Nachtzuschlägen immer zwei Bänder definiert werden.

Dienstgang Überstunden/Zeitbänder

:DGUEST (MO - FR) = 00:00 - 08:18, A17, - S029 , + S030 ; *FOff{*1303}

Dieser Befehl verwenden Sie, um Zeitbänder in Abwesenheiten und Zeitspeicher zu schreiben.

Im obigen Beispiel wird die Zeit von Mitternacht bis 8:18 Uhr von Montag bis Freitag verwendet, um in dieser Zeit bei Abwesenheit Nr. 17 (Zeitspeicher 17) den Zeitspeicher 29 minus und den Zeitspeicher 30 plus zu rechnen. Zusätzlich ist dieser Befehl nicht an Feiertagen aktiv.

<(WT - WT)>=Mo-Fr

Geltungszeitraum der Woche ist von Montag bis Sonntag (hier Montag bis Freitag).

<[von - bis]>=00:00-08:18:

Geltungszeitraum des Tages ist von 00:00 bis 24:00 Uhr (hier Mitternacht bis 8:18 Uhr).

Es dürfen keine Bänder über den Tageswechsel eingeben werden. Es müssen deshalb bei Nachtzuschlägen immer zwei Bänder definiert werden.

Pausenabzug

:Pb (Mo - Do) = 11:00 - 14:00, 60, 30;{*0701}

Der Pausenabzug bestimmt den Abzug einer Pause in einem Zeitmodell. Im obigen Beispiel werden von Montag bis Donnerstag immer 60 Minuten Pause abgezogen, falls keine Stempelung zwischen 11 und 16 Uhr  stattfindet. Findet eine Stempelung statt, so muss mindestens 30 Minuten Pause konsumiert werden, ansonsten wird die Differenz bis 30 Minuten auch abgezogen.

<(WT - WT)>=(MO-DO):

Geltungszeitraum ist von Sonntag bis Samstag (hier Montag bis Donnerstag.

Kürzel: täglich ( MO-SO )

<[von - bis]>= 11:00 - 14:00:

Geltungszeitraum ist von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr (hier 11 bis 14 Uhr).

Dieser Eintrag legt das Zeitband fest, in dem die Berechnung erfolgt

Kürzel:< = std > (=hh:mm - hh:mm)

< DAUER >=60,30:

Parameter für gleitende Pausenregelungen. Der erste Wert wird bei keiner Stempelung, der zweite als Mindestwert bei Stempelung gerechnet. Wird keine Dauer angegeben, so wird der gesamte angegebene Zeitraum fix als Pause abgezogen.

Dieser Befehl hat nur Einfluss auf Normalstundenspeicher und die Tagesstunden. Diese Speicher werden in den Systemeinstellungen definiert. Normalerweise sind diese Speicher TAG, Saldo, Wochen und Periodenstunden. Beim Befehl UEST wird keine Pause berücksichtigt.

Abwesenheiten

:ABW (MO - FR) = SOLL, S010, 0, 00:00;

Mit den Abwesenheiten kann man die geplanten und ungeplanten Abwesenheiten eines Dienstnehmers regeln. Hierbei muss zwischen bezahlten und unbezahlten Abwesenheiten unterschieden werden, da bezahlte Abwesenheiten die Sollstunden wie normale Arbeitsstunden füllen.

<(WT - WT)>=Mo-Fr

Geltungszeitraum der Woche ist von Montag bis Sonntag (hier Montag bis Freitag).

< Zeit >=Soll:

Hier gibt es vier verschiedene Einstellungen:

< Standardabwesenheitsspeicher >=S010:

Optionale Standardeinstellung.

Kürzel: ( S### )

Eingabe eines Abwesenheitsspeichers möglich. In diesem Fall handelt es sich um die unbegründete Abwesenheit (____?).

< RELATIV >=0:

Wird die Sollzeit nicht erreicht, so rechnet LHR Zeit die Differenz zwischen IST- und SOLLWert aus und trägt diese in einen Abwesenheitsspeicher der Buchungsdatei ein.

Kürzel:

Minimum ( ausgeschalten ) 00 Minuten

Maximum                               60 Minuten

Bei Verwendung wird <Relativ> als Karenzzeit betrachtet. Ist die Fehlzeit auf der "Soll-Arbeitszeit" größer als der Wert KARENZ, so wird mit der Differenz auf der "Soll-Zeit" eine Abwesenheit erzeugt.

< PARAMETER >=00:00:

Wird im Zusammenhang mit dem Parameter "ZEIT" verwendet.

Weitere Beispiele:

:ABW (FTG) = FSOLL, S011, 1, 00:00;{*0A00}

Feiertags-Abwesenheit wird mit Sollzeit (FSoll=Fix die Sollzeit) des jeweiligen Tags eingetragen

 

:ABW (MO - FR) = SOLL, S010, 0, 00:00; *FOFF{*0A01}

An Mo-Fr (nicht-FT) wird „unbegründete Abwesenheit ____?“ eingetragen, könnte bei Teilzeitmodell auch durch ZA ersetzt werden

 

:ABW (MO-FR) =SOLL,S010,30, 00:00;

Gilt von MO-FR, wobei die Sollzeit berücksichtigt wird.

Als Standardspeicher wird S010, mit einer 30 min. Karenz-Zeitspanne verwendet.

 

:ABW (MC 003) =FParameter, S012,0, 00:30;

Speicher 12 ist ein Dienstgangspeicher. Immer wenn der Mitarbeiter eine Buchung mit dem MC-Code 3 macht, wird eine Abwesenheit Dienstgang mit 30 Minuten erzeugt. So können zum Beispiel pauschale Zeitabgeltungen für Botengänge vor oder nach der Arbeitszeit realisiert werden.

Uesl Berechnungen

:UESL (MO-FR) = (S002) > (Soll )

:S009 = (S009 + Dif)

Dieser Befehl verwenden Sie, um Berechnungen in Zeitspeichern auszulösen. In der ersten Zeile wird angegeben wann der Befehl ausgelöst werden soll, in der zweiten Zeile findet die Berechnung selber statt.

So wird im obigen Beispiel eine Berechnung ausgelöst, wenn die Tages-Ist-Zeit (S002) größer ist als die Sollzeit. Dann wird in der zweiten Zeile in den Überstundenspeicher (S009) die Differenz zwischen Tages-Ist-Zeit und Sollzeit hinein gerechnet.

<(von-bis)>=(Mo-Fr):

Zeitpunkt zu welchem der Befehl Gültigkeit besitzt (hier Montag bis Freitag).

Kürzel

 

täglich

(TG )

Wochentage

( Mo-Fr ); ( Sa-So ) usw.

wöchentlich

( WO )

periodisch

( PE )

Feiertag

( FTG )

Kalenderjahr Halbe

( J_2 )

Kalenderjahr Viertel

( J_4 )

Kalenderjahr Sechstel

( J_6 )

Datum

( dd / mm )

Eintrittsdatum

( EINT )

<(A [ +, - ] B [ +, - ] C usw. ) >= ( S002 )

Diese Option definieren alle jene Speicher, Parameter und numerische Parameter, die bei der Berechnung zum Vergleich herangezogen werden können.

Kürzel

 

Zeitspeicher

( Sxxx )

Urlaubsanspruch des Ma

( URL )

Arzt aus Ma-Stamm

( BAZ )

Salodübertrag aus Ma-Stamm

( UST )

Faktor ( %, letzter Speicher )

( +-F )

Wert vom GeStdSum

( GESTD )

Differenz von der Bedingung

( DIF )

Tagesstunden

( TAG )

Sollzeit

( SOLL )

Zeitmodell

( ZM )

Zeit zwischen Ein/Aus-Bu

( AUSZT )

Sollzeit des Monats

( SOMNT )

Pausenabzug

( PAUSE )

Ruhezeit

( RUZE )

Differenz durch Nrnd

( NRND )

Sollzeit laut Dienstplan

( SOLLDP )

Dienstplannummer

( DPNUM )

Erklärung der Abkürzungen:

DIF

Wenn eine Bedingung erfüllt wird, so steht im Berechnungteil (2. Zeile) die Differenz zwischen A und B (1. Zeile) als Betrag (ohne Vorzeichen) zur Verfügung.

TAG

Hier greifen Sie auf die Tagesstunden, die für den laufend berechneten Tag gilt, zu.

SOLL

Hier greifen Sie auf die Sollzeit, die für den laufend berechneten Tag gilt, zu.

ZM

Hier greifen Sie auf die Nummer von Zeitmodellen zu.

GESTD

Stunden in der Spalte genehmigte Überstunden (Überzeit)

AUSZT

Zeit die von der letzten Ausbuchung bis zur nächsten Einbuchung vergangen ist.

SOMNT

Sollzeit für Kalendermonat, auch wenn das Periodenende nicht dem Monatsende entspricht.

PAUSE

Automatischer Pausenabzug

RUZE

Zeit seit der letzten Ausbuchung mit Tageswechsel (hh:mm)

NRND

Differenz welche durch die Normalstundenrundung (Nrnd) entstanden ist.

SOLLDP

Sollzeit des zugeteilten Dienstplans

DPNUM

Liefert die Index-Nummer des aktuellen Dienstplans

+-F

Der Faktor multipliziert oder dividiert einen Wert mit dem Faktor des vorangegangenen Speichers in Prozenten. Sie können einen bis zu vierstelligen (4) Wert eintragen.

Weitere Beispiele:

:UeSl (TG) = (+ H0:00 ) = (+ H0:00 ){*0C00}

:+ S052  = (+ H40:00 )

 

UeSl ist immer zweizeilig. Erste Zeile enthält die Bedingung (oben angeführte ist immer zutreffend), die zweite Zeile den Befehl

:UEST (MO-FR) = 19:00 - 24:00, S012,;

 

:UEST (MO-FR) = 00:00 - 06:00, S012, ;

 

:UESL (MO-FR) = (S012) >= (H03:00 )

:S010 = (S010 + S012)

 

:UESL (MO-FR) = (S012) < (H03:00 )

:S011 = (S011 + S012)

 

S010 ;Überstundenzulagen 100% steuerfrei

S011 ;Überstundenzulagen 100% steuerpfl.

S012 ;Zwischenspeicher

 

Überstunden pro Tag ermitteln.

:UESL (MO-FR) = (S002) > (Soll )

:S009 = (S009 + Dif)

 

Speicher S009 enthält die Überstunden/Tag. S002 sind die Tagesstunden. Soll enthält die gültige Sollzeit für diesen Tag. Ist nun S002 größer als die Sollzeit für diesen Tag, so wird die Bedingung erfüllt.

Die 2. Zeile rechnet nun im S009 die Differenz zwischen S002 und Soll hinzu.

Sollzeit

:SOLL (MO-FR) = 08:00

Dieser Befehl gibt die Sollzeit eines Mitarbeiters vor. Dies kann täglich oder monatlich erfolgen. Wird keine Sollzeit angegeben, so verwendet LHRZeit automatisch den Wert „Null“.

<(WT - WT)>=Mo-Fr

Geltungszeitraum der Woche ist von Montag bis Sonntag (hier Montag bis Freitag).

<[Sollzeit]>=08:00

Angabe der Sollzeit.

Weitere Beispiele:

:SOLL (MO-FR) = 08:00, -S002,+S011,;

Die Sollzeit ist von MO-FR mit 08:00 Stunden definiert.

Diese Sollzeit wird im Speicher S002 abgezogen und im Speicher S011 addiert.

Monatssollzeit:

:SOLL (PE) = 173:00,;

Sollzeit wird monatlich vorgegeben. Am Monatsletzten wird die Sollzeit ermittelt. Bei Ein oder Austritt während dem laufenden Monat wird nur der aliquote Teil als Sollzeit erzeugt.

Die Formel mit der der aliquote Wert ermittelt wird lautet:

(Soll/30) * Arbeitstage ==> Kaufmännisch auf Minuten gerundet.

Buchungsrundungen

:RND (MO-SO) = 00:00 - 24:00, B,20,10;

Dieser Befehl dient zum auf- bzw. abrunden von Buchungszeiten. So ist es möglich, dass nur gerade Zeiten entstehen.

Im obigen Beispiel wird täglich zu jederzeit, bei allen Buchungen, immer auf fünf Minuten gerundet.

<(WT - WT)>=Mo-So

Geltungszeitraum der Woche ist von Montag bis Sonntag (hier täglich).

<[von - bis]>=00:00 – 24:00

Geltungszeitraum ist von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr (hier zu jederzeit).

Dieser Eintrag legt das Zeitband fest, in dem die Buchungen gerundet werden.

<[Buchungstyp]>=B

Diese Einstellung legt fest, welche Buchungen gerundet werden sollen (hier alle Buchungen).

 

Kürzel:

 

< K >

K = Kommt

Alle Kommt-Buchungen im Zeitraum ( WT - WT ) werden gerundet.

< G >

G = Geht

Alle Geht-Buchungen im Zeitraum ( WT - WT ) werden gerundet.

< B >

B = Beide

Alle Buchungen im Zeitraum ( WT - WT ) werden gerundet.

< E >

E = Erste

Nur die erste Buchung im Zeitraum ( WT - WT; von - bis ) wird gerundet

< L >

L = Letzte

Nur die letzte Buchung im Zeitraum ( WT - WT; von - bis ) wird gerundet.

<[ab,aufrunden}>=20,10

Hier definieren Sie eine Gewichtung der Rundung. Wenn eine einfache 5 Minuten Rundung erforderlich ist, so wird sie bei 5 definiert. Wenn aber 30 Minuten gerundet werden sollen, von denen 10 ab und 20 aufgerundet werden sollen, so kann bei ab "10" und bei auf "20" definiert werden.

Bei einer Einbuchung werden dann die ersten 19 Minuten abgerundet und die letzten 10 aufgerundet.

07:35 ==> 07:30

07:40 ==> 07:30

07:41 ==> 08:00

08:00 ==> 08:00

Die Summe der Werte aus der Eingabe für "AB - AUF" muss ein ganzer Teiler von 60 sein. Es sind nur folgende Werte erlaubt: 2, 5, 10, 15, 20, 30.

Summenrundungen

:SRND (MO-FR) = 00:15 - 00:15, +S014;

Mit diesem Befehl können Zeitspeichersummen gerundet werden.

Im obigen Beispiel wird von Montag bis Freitag die Summe vom Zeitspeicher 14 auf halbe Stunden (15 auf, 15 ab) gerundet.

<(WT - WT)>=Mo-Fr

Geltungszeitraum der Woche ist von Montag bis Sonntag (hier Montag bis Freitag).

Kürzel:

täglich ( MO-SO )

wöchentlich ( WO )

periodisch ( PE )

<[ab,aufrunden}>=15,15

Hier kann eine Gewichtung der Rundung definiert werden. Wenn eine einfache 5 Minuten Rundung erforderlich ist, so wird sie bei 5 definiert. Wenn aber 30 Minuten gerundet werden sollen, von denen 15 ab und 15 aufgerundet werden sollen, so kann bei ab "15" und bei auf "15" definiert werden. Bei einer Einbuchung werden dann die ersten 15 Minuten abgerundet und die letzten 15 aufgerundet.

Kernzeiten

:KNZE (MO-FR) = 08:00 - 12:00, +S002 –S011,;

Diese Funktion dient zur Feststellung von Buchungen, die innerhalb eines bestimmten Zeitbandes gemacht werden. Diese Buchungsaufträge können in einem numerischen Speicher gezählt

werden. Sie dient hauptsächlich zur Feststellung von Kernzeitverletzungen, die in einem eigenen Speicher gerechnet wird. Im obigen Beispiel werden alle Buchungen, die zwischen 08:00 Uhr und 12:00 Uhr gemacht werden im Speicher S002 dazu- und im Speicher S011 weggerechnet.

<(WT - WT)>=Mo-Fr

Geltungszeitraum der Woche ist von Montag bis Sonntag (hier Montag bis Freitag).

<[Kernzeit]>= 08:00 - 12:00

Angabe der Kernzeit.

Buchungen, die innerhalb der Kernzeit erfolgen, werden mit einem "K" vor der Buchungszeile gekennzeichnet. Außerdem kann mit Listen ( Listenauswertungen ) eine Aufstellung über die Kernzeitverletzungen erzeugt werden.
Ausnahme: Dienstgänge erzeugen keine Kernzeitverletzung, auch wenn sie innerhalb der Kernzeit erfolgen.

Buchungstest (Buchungen zählen)

:BuTst (MO-FR) = 04:00 - 08:00 , B, +S024,;

Mit dem Befehl BuTst zählen Sie Buchungen, die bestimmte Bedingungen erfüllen. Damit führen Sie auf den Faktor "Buchungsanzahl" bezogene Berechnungen durch. Erfüllt eine oder mehrere Buchungen die Bedingungen, so wird sie in einem angegebenen numerischen Speicher mitgezählt. Im obigen Beispiel werden alle Buchungen zwischen 4 und 8 Uhr (egal ob Kommt- oder Geht-Buchung) in den Speicher 24 mitgezählt.

<(WT - WT)>=Mo-Fr

Geltungszeitraum der Woche ist von Montag bis Sonntag (hier Montag bis Freitag).

<[von - bis]>=04:00-08:00

Geltungszeitraum ist von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr.

Dieser Eintrag legt das Zeitband fest, in dem die Berechnung erfolgt.

<[Buchungstyp]>=B

Diese Einstellung legt fest, welche Buchungen gezählt werden sollen (hier alle Buchungen).

Kürzel

 

< K >

K = Kommt

Alle Kommt-Buchungen im Zeitraum ( WT - WT ) werden gerundet.

< G >

G = Geht

Alle Geht-Buchungen im Zeitraum ( WT - WT ) werden gerundet

< B >

B = Beide

Alle Buchungen im Zeitraum ( WT - WT ) werden gerundet.

< sp1, ..., >:

Benennt die numerischen Speicher, in denen gezählt wird.

Buchungskorrektur

:KORR (MO-SO) = 06:30 - 07:00, 07:00;

Dieser Befehl dient zum automatischen Ersatz von Buchungszeiten. So wird eine Buchung, die in einem Zeitraum passiert, automatisch auf eine andere Buchungszeit geändert. So wird im obigen Beispiel jede Buchung zwischen 6:30 und 7 Uhr täglich auf 7 Uhr korrigiert.

<(WT - WT)>=Mo-So

Geltungszeitraum der Woche ist von Montag bis Sonntag (hier täglich).

<[von - bis]>=06:30-07:00

Geltungszeitraum ist von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr. Dieser Eintrag legt das Zeitband fest, in dem die Berechnung erfolgt.

< Uhrzeit-Buchung >=07:00

Zeitwert für den automatischen Ersatz.

Kürzel : ( hh:mm )

Ersatzzeit  Leer, Einbuchung ) "Bis" - Zeit

( Leer, Ausbuchung ) "Von" – Zeit

<[Buchungstyp]>=B

Diese Einstellung legt fest, welche Buchungen gezählt werden sollen (hier alle Buchungen).

Kürzel

 

< K >

K = Kommt

Alle Kommt-Buchungen im Zeitraum ( WT - WT ) werden gerundet

< G >

G = Geht

Alle Geht-Buchungen im Zeitraum ( WT - WT ) werden gerundet.

< B >

B = Beide

Alle Buchungen im Zeitraum ( WT - WT ) werden gerundet

< E >

E = Erste

Nur die erste Buchung im Zeitraum ( WT - WT; von - bis ) wird gerundet.

< L >

L = Letzte

Nur die letzte Buchung im Zeitraum ( WT - WT; von - bis ) wird gerundet.

Überzeit (GeStdSum)

:GeStdSum (MO-FR) = 08:00, S102;

Diese Funktion verwenden Sie, um Überstunden zu ermitteln, die später vom Anwender beeinflusst werden können, um z. Bsp. genehmigte Überstunden freizugeben oder auch zu sperren. Die Funktion hängt vom Zeitmodell ab, wie die Stunden weiterverarbeitet werden können. Im obigen Beispiel werden alle Stunden die über 08:00 gerechnet werden, im Speicher S102 mitgerechnet. Außerdem wird der Wert, um welchen die 8 Stunden überschritten werden, in der Spalte Überzeit angezeigt.

<(WT - WT)>=Mo-Fr

Geltungszeitraum der Woche ist von Montag bis Sonntag (hier Montag bis Freitag).

< Stundenwert >=08:00

Zeitwert für die Überschreitung.

< sp1, ..., ... >=S102

definiert die Speicher, in denen zusätzlich gerechnet werden soll.

If-Befehl

:If (FTG)

 

:Uesl (mo-fr) ...

:Sxxx ...

 

:Uesl (Sa) ...

:Sxxx ...

 

:Endif

Dieser Befehl bietet Ihnen die Möglichkeit einen Block von Befehlen aller Art zusammenzufassen, und mit einer Bedingung zu versehen. So können Sie mit einer gültigen Bedingung mehrere Befehle ausgeführen oder auch sperren. Im obigen Beispiel werden Berechnungen innerhalb des Blocks nur ausgeführt, wenn ein Feiertag ist. Abhängig davon, werden Feiertage von Mo-Fr anders behandelt als an einem Sa. Feiertage die auch ein Sonntag sind werden nicht berücksichtigt.

<(WT - WT)>=FTG

Geltungszeitraum der Woche ist von Montag bis Sonntag (hier täglich).

:Endif

Beendet den If-Block.

Mindestpause

:PSu (MO-FR) = 06:00, 30;

Diese Funktion wird verwendet, um Pausenabzüge im nach einer bestimmten Arbeitszeit zu realisieren. So kann z. Bsp. nach 6 Stunden eine Pause von 30 Minuten berücksichtigt werden. Eine

Pause wird jedoch nur dann abgezogen, wenn die Nettoarbeitszeit größer der Bruttoarbeitszeit minus der Dauer ist. Das bedeutet, dass ein Mitarbeiter bei einer Pause ausbucht, jedoch insgesamt nicht länger als 15 Minuten, so beträgt die Abweichung 15 Minuten. Wenn die Nettoarbeitszeit nun "std" überschreitet, so werden weitere 15 Minuten von der Pause abgezogen, damit in Summe eine

Pausenzeit von 30 Minuten berücksichtigt wurde. Im obigen Beispiel muss eine Mindestpause von 30 Minuten eingehalten werden, sobald mehr als 6 Stunden gearbeitet wurde.

<(WT - WT)>=Mo-Fr

Geltungszeitraum der Woche ist von Montag bis Sonntag (hier Montag bis Freitag).

< Zeitwert Überschreitung >=08:00

Zeitwert für die Überschreitung.

< Zeitwert Pause >=08:00

Zeitwert für die Pause.

Pausenabzug nach Zeitraum (Pb) kann ebenfalls verwendet werden, da die Berechnung auf Basis der Netto zu Brutto Arbeitszeit geschieht. Zuerst wird Pb ausgeführt, und erst danach PSu. So können beide Pausenregelungen miteinander kombiniert werden.

Fiktive Beginn-/Endzeit

:BeEnd (Mo-Fr) = 06:00 - 09:00, 08:00;

Diese Funktion dient zum automatischen Einsatz einer Beginn oder Endzeit, wenn die erste oder die letzte Buchung mit einem Abwesenheitscode durchgeführt wurde. Diese Funktion ermöglicht zum

Beispiel, dass jemand um 10:00 mit einem Arzt einbucht. Nun wird automatisch eine Einbuchung Arzt mit 08:00 erzeugt, Ende der Arztzeit ist 10:00 (die Originalbuchung). Damit überhaupt eine Buchung

automatisch generiert wird, sind folgende Bedingungen zu erfüllen:

BeEnd kann sowohl am Beginn oder auch am Ende von Tag eingesetzt werden. Es können natürlich beide Varianten gleichzeitig verwendet werden.

Obiges Beispiel:

Wenn die erste Buchung am Tag außerhalb des Zeitbandes mit einem MC-Code generiert wird, so erzeugt BeEnd eine Einbuchung mit 08:00.

01 Mo 08:00 10:00 Arzt

  10:00 12:00

Die rot dargestellten Buchungen sind Originalbuchungen. Die 08:00 Buchungen wurde von BeEnd hinzugefügt. Ohne BeEnd sieht es wie folgt aus.

01 Mo 10:00 12:00 Arzt

<(WT - WT)>=Mo-Fr

Geltungszeitraum der Woche ist von Montag bis Sonntag (hier Montag bis Freitag).

<[von - bis]>=04:00-08:00

Geltungszeitraum ist von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr.

Dieser Eintrag legt das Zeitband fest, in dem die Berechnung erfolgt.

< Uhrzeit Buchung >=08:00

Zeitwert für die Pause.

Wenn durch Rundungen Buchungspaare erzeugt werden, in denen scheinbar durch die Rundung die Ausbuchung vor der Einbuchung erfolgte, dann wird dieses Buchungspaar mit einem "F" vor der Buchung gekennzeichnet, und auf Grund unzulässiger Werte keine Zeit gerechnet.

Blockzeit vor/nach Tageswechsel

:BlVol (MO-FR) = 19:00 - 06:00, +S101

:BlNal (MO-FR) = 19:00 - 06:00, +S102

Diese Funktion verwenden Sie, um ´Nachtstunden´, ´Feiertagsnachtstunden´ und alle anderen ´Stunden, die zeitraumbezogen´ sind im Block zu ermitteln. Diese Funktion ist nur dann von Nutzen wenn Sie über Taggenau abrechnen. In den Systemeinstellungen stellen Sie dafür den Parameter Schicht auf Ein/Aus oder Taggenau. In diesem Modus wird der Tag immer um Mitternacht abgeschlossen. Um nun Stunden zu erkennen, die im Block geleistet und vor oder nach einem Tageswechsel andauern, verwenden Sie BlVol und BlNal. Diese beiden Funktionen rechnen ähnlich wie UeSt, alle Zeiten innerhalb von Zeitbändern mit dem Unterschied, dass ein Zeitband von 19:00 - 06:00 andauern kann. Das bedeutet, dass auch bei Einbuchungen vor dem Tageswechsel alle Stunden bekannt sind, und damit die gesamte Blockzeit. Das gleiche gilt für Ausbuchungen nach dem Tageswechsel.

In obigem Beispiel wird jeder Tag am Tageswechsel abgeschlossen. Die fett markierten Buchungen stellen originale Buchungen dar, die normal geschriebenen Buchungen wurden automatisch generiert.

Wenn Sie nun wissen möchte, ob der Block von 3h erreicht wurde, müssen Sie auf den Dienstag zurückgreifen können. Dieses Zurückgreifen wird in dem Fall von BlNal ermöglicht, da BlNal das letzte

Buchungspaar vollständig erfassen kann. Daher steht in S102 08:00 Std. Am Dienstag erkennt nun BlVol dasselbe Zeitband noch einmal. In S101 stehen ebenfalls 08:00 Std. Gleichzeitig erkennt BlNal, dass wiederum über den Tageswechsel gearbeitet wurde, und wieder steht in S102 08:00 Std. Mit diesen beiden Befehlen stehen immer beide Varianten gleichzeitig zur Verfügung.

Buchungen:

01 MO 22:00 24:00

02 DI 00:00 06:00

  22:00 24:00

03 MI 00:00 06:00

<(WT - WT)>=Mo-Fr

Geltungszeitraum der Woche ist von Montag bis Sonntag (hier Montag bis Freitag).

<[von - bis]>=04:00-08:00

Geltungszeitraum ist von 00:00 Uhr bis 24:00 Uhr.

Dieser Eintrag legt das Zeitband fest, in dem die Berechnung erfolgt.

Zeitmodelloptionen

:Korr (Mo - Fr) = 20:00 - 24:00, 20:00, G; /SPäTüBERSTUNDE/ *On {*9876}

Für gewisse Befehle ist es praktisch, wenn Sie diese direkt über die Zeitdatenliste ein/ausschalten können. Um dies für einzelne Befehlszeilen in einem Zeitmodell zu aktivieren, hinterlegen Sie eine sogenannte „Zeitmodeloption“. Diese können Sie hinter einem normalen Befehl schreiben, in der Sie ihr einen Namen vergeben und mit „On“ oder „Off“ die Option standardmäßig aktiviert/deaktiviert.

Wenn ein Dienstnehmer dieses Zeitmodell verwendet, haben Sie die Möglichkeit, in der Zeitdatenliste, mit der rechten Maustaste unter „Zeitmodeloption ändern“, die Option ein- oder auszuschalten.

Bei einer Zeitmodeloption sollte Sie immer eine eigene ID in geschwungenen Klammern angegeben werden (nicht automatisch vergeben lassen). Das verhindert Probleme bei Zeitmodellwechseln. Am besten Bereich ab 9000.

Auch eine Kombination mit einem IF-Befehl ist möglich, dadurch lassen sich nachfolgende Befehle ein/ausschalten:

:If (PE) = (+ H0:00 ) = (+ H0:00 ) /UEBERZAHLUNG/ *On{0D06}

 

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