Einen sogenannten \"13. Lauf“ zu starten, bedeutet, einen gesamten Monatsabschluss für einen Monat eines bereits abgeschlossenen Kalenderjahres noch einmal durchzuführen.
Das Programm \"Abgaben\" ermittelt die Höhe der gesetzlichen und sonstigen Dienstnehmer- und Dienstgeberabgaben. Voraussetzung ist die vorherige Durchführung der Echtabrechnung!
Die Abrechnung ermittelt die Bruttolöhne oder –gehälter, die gesetzlichen und sonstigen Dienstnehmer- und Dienstgeberabgaben sowie den Auszahlungsbetrag an die Dienstnehmer. Dies geschieht unter Berücksichtigung etwaiger Aufrollungen aus Vormonaten.
Ist eine Gruppe von Dienstnehmern, die gemeinsam zum gleichen Abrechnungstermin abgerechnet werden sollen, z..B. Angestellte am 1., die Arbeiter am 15. eines Monats. Abrechnungsgruppen sind u.a. für die Batchabrechnung und für verschiedene Auswertungen von Bedeutung. Die Abrechnungsgruppe legen Sie in der Maske Stammdatenmenü/Firma/Firmentexte/Abrechnungsgruppe an, und weisen diese dann den Dienstnehmern in der Maske variabler Dienstnehmerstamm zu.
Mit der Batchabrechnung können Sie regelmäßig wiederkehrende Arbeiten automatisieren. Beispiel-Monatsabschluss: jedes Monat fallen die gleichen Arbeiten an (Abrechnen aller Dienstnehmer, Ermitteln der Buchhaltungsdaten, Erstellen der Überweisungsdatenträger für Dienstnehmer, Finanzamt, Gewerkschaften und Gläubiger, etc.). Die Batchabrechnung (Batchlauf) wird vom Benutzer vordefiniert.
Ein Batchlauf (Batchabrechnung) hilft Ihnen, regelmäßig wiederkehrende Arbeiten zu automatisieren. Ein Batchlauf startet sich zu einem vorgegebenen Zeitpunkt und arbeitet alle Programme (z.B. Abrechnung, Abgaben, Zahlungsverkehr, Buchhaltung) der Reihe nach ab. Die Reihenfolge der Programme und die Startzeit des Batchlaufes werden vom Benutzer festgelegt.
Betragsteiler schlüsseln einzelne Bezugsarten auf, die unterschiedlich pflichtige Anteile aufweisen. Beispiel: Überstunden mit 100% Zuschlag müssen teils wie ein laufender Bezug behandelt werden und teils nach § 68 (2) EStG versteuert werden. Betragsteiler sind in LHR Lohn vordefiniert und können vom Benutzer nicht geändert werden. Betragsteiler werden vom Benutzer beim Anlegen von Lohnarten verwendet.
Bezugsarten definieren, ob und inwieweit Lohnarten sozialversicherungs-, DB-, DZ- und kommunalsteuerpflichtig sind. Bezugsarten sind in LHR Lohn vordefiniert und können vom Benutzer nicht geändert werden.
Der \"Bote\" ist ein Dienst, der Programme und Ausdrucke im Hintergrund startet.
Dieses Programm (\"Betragsermittlung Kostenrechnung/Fibu\") ermittelt die Beträge für Finanzbuchhaltungs- und Kostenrechnungsauswertungen. Voraussetzung ist die vorherige Durchführung der Echtabrechnung, der Abgaben und des Zahlungsverkehrs.
Mit Hilfe von Buchungsbelegnummern können Sie Buchungsbelege nach einem eigenen Kriterium getrennt ausgeben. Buchungsbelegnummern sind nur notwendig, wenn man mit den anderen Gruppierungskriterien von LHR Lohn (Dienstnehmergruppe, Kostenstellen, Kostenträger) nicht zu den gewünschten Ergebnissen kommt.
Bezeichnet die Art des Dienstverhältnisses (z.B. Angestellte, Arbeiter, Lehrlinge, Beamte, Ferialpraktikanten). Die Dienstnehmerart hat Auswirkungen auf die korrekte Abrechnung. Sie kann vom Benutzer selbst nicht angelegt werden.
Hauptgruppierung der einzelnen Dienstnehmer in der LHR Personalverrechnung . Anhand der Dienstnehmergruppe können viele Einstellungen der Firma gesteuert werden. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit Lohnarten auf der Ebene der Dienstnehmergruppen anzulegen, verschiedene Auswertungen pro Dienstnehmergruppe zu drucken usw. Eine Gruppierung könnte z.B. Arbeiter, Angestellte, Lehrlinge Arbeiter, Lehrlinge Angestellte sein.
Den Druckertyp DNMAIL verwenden Sie nur für den Einzeldruck von Lohn-/Gehaltszetteln und den automatischen E-Mail-Versand von Reisekostenabrechnungen bei Verwendung des Moduls E-Mail-Versand. Die Druckertype legen Sie zuerst in Systemverwaltung/Drucker/Druckertreiber an und verwenden Sie dann in Systemverwaltung/Drucker/Druckerdefinition.
Die Echtabrechnung (im Gegensatz zur Probeabrechnung) ist die Voraussetzung, um die Nettolöhne und –gehälter an die Dienstnehmer auszuzahlen und die Abgaben an Sozialversicherungsträger, Finanzämter, Gemeinden etc. abführen zu können. Die Echtabrechnung ist auch Voraussetzung für die Ermittlung der Beträge für Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung. Für die Programme Zahlungsverkehr (Ermitteln der auszuzahlenden Beträge an die Dienstnehmer), Abgaben (Ermitteln der gesetzlichen Abgaben) und Kostenrechnung bzw. Finanzbuchhaltung nimmt LHR Lohn ausschließlich Daten aus der Echtabrechnung.
Der Eldachecker (das Programm/der Dienst \"Eldacheck\") kontrolliert laufend ob durch verschiedene Eingaben, Änderungen, Löschungen der Dienstnehmerstammdaten oder Echtabrechnungen ELDA-Meldungen erzeugt werden sollen.
Die Eldaermittlung ist ein Programm, das aus den vom Benutzer im Datenaustausch ELDA eingegebenen Daten die richtigen Versicherungsmeldungen generiert.
Lohnart, die automatisch nach einer anderen Lohnart vom Programm generiert wird. Beispiel: bei den 2 Lohnarten \"Überstundengrundlohn\" und \"Überstundenzuschlag\" kann die Lohnart Überstundenzuschlag als Folgelohnart von Überstundengrundlohn definiert werden. Eine Folgelohnart setzen Sie im Menüpunkt Stammdatenmenü/Lohnarten/Firmengruppen-/Firmen- oder Dienstnehmergruppen im Feld \"Folgelohnart\".
Mit einer Formularart wählen Sie zwischen verschiedenen möglichen Ausgabeformen bzw. Layouts von Lohn- und Gehaltszettel, Lohnkonten etc.
Feld, in dem man eine Kontonummer für Kassierfehlgeld eingeben kann. Das Kassierfehlgeld kann auch als eine Art \"Sparbuch\" für die Dienstnehmer verwendet werden. Das Geld wird dem Dienstnehmer mit einer Lohnart abgezogen.
Kontoklassen werden für die Buchhaltung angelegt und sind notwendig, um dem Rechnungslegungsgesetz zu entsprechen. Laut diesem müssen zumindest die Aufwände für Arbeiter und Angestellte getrennt verbucht werden. Mit Hilfe der Kontoklassen teilen Sie eine Lohnart oder eine Abgabe auf mehrere Fibu-Konten und Kostenarten auf.
Das Programm \"Betragsermittlung Kostenrechnung/Fibu\" ermittelt die Beträge für Finanzbuchhaltungs- und Kostenrechnungsauswertungen. Voraussetzung ist die vorherige Durchführung der Echtabrechnung, der Abgaben und des Zahlungsverkehrs.
Lohnarten sind Bestandteile der Lohn- und Gehaltsabrechnung wie z.B. Lohn, Gehalt, Überstundenzuschlag, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Funktionszuschlag, Gewerkschaftsbeitrag etc. Lohnarten werden vom Benutzer in einer eigenen Lohnartenmaske angelegt.
Mit der Mehrfachselektion haben Sie die Möglichkeit die unterstützten Programme (zB: Datenaustausch ELDA, Überweisungsdatenträger) auf eine komplexere Art einzuschränken.Grundsätzlich werden Selektion Vorlagen für eine mehrmalige Verwendung und einmalige Selektionen unterschieden. Je Selektion haben Sie die Möglichkeit Dienstnehmer,Dienstnehmergruppen,Dienstnehmerarten,Abrechnungsgruppen,Stamm-Kostenstellen,Stamm-Kostenträger,Abteilungen,Berufe,Kollektivverträge,Kontoklassen,Alter,Eintritte in einem Zeitraum,Austritte in einem Zeitraum,Aktiv in einem Zeitraum,einzeln oder in von/bis Gruppen ein- oder auszuschließen. Beispiel 1: Sie möchten in einer Selektion alle Dienstnehmer der Kollektivverträge 1 - 3 und alle Angestellten auswählen, die nicht die Abrechnungsgruppe Nachhinein haben. Beispiel 2. Sie möchten mit einer Selektion alle Dienstnehmer mit den Nummern 1 -100 aber nicht die Nummer 23 auswählen.
Ab 03.2011 übernimmt ELDA einzelne fehlerhafte Meldungen nicht und gibt dem Übermittler(Arbeitgeber) eine Rückmeldung (= Mitteilungsdatei) mit dem Fehlercode. Fehlerhafte Meldungen sind Meldungen, in denen Pflichtfelder wie z.B. Berufsbezeichnung, SV-Nummer, SV-Zugehörigkeit,gesetzliche Grundlage usw. nicht gefüllt sind.ELDA schickt eine .xml Datei als Mitteilungsdatei an den Übermittler mit Informationen,welche Meldungen nicht übernommen wurden und warum (Fehlercodes) und Sie haben die Möglichkeit diese Datei in die LHR Personalverrechnung über die Maske Datenaustausch ELDA einzulesen.
Pflichtfelder sind Felder, die eingegeben werden müssen, da ansonsten der Datensatz nicht gespeichert werden kann. Pflichtfelder gibt es damit es zu keinen fehlerhaften Ergebnissen in LHR Personalverrechnung kommt, z.B. damit ein Dienstnehmer überhaupt bei der Gesundheitskasse angemeldet, abgerechnet werden kann usw. Pflichtfelder werden in LHR Personalverrechnung farbig dargestellt.
Die Probeabrechnung (im Gegensatz zur Echtabrechnung) gleicht einer Art Vorschau und bietet eine „Spielwiese“, auf der Sie die Lohn- und Gehaltsabrechnung simulieren und verschiedene Varianten testen können. Die Probeabrechnung funktioniert nach demselben Prinzip wie die Echtabrechnung – mit dem Unterschied, dass die Daten aus der Probeabrechnung NICHT für die Auszahlung an die Dienstnehmer, Krankenkassen, Finanzämter etc. weiter verwendet werden können. Die Probeabrechnungsdaten gehen NICHT in die Finanzbuchhaltung und Kostenrechnung ein.
Den Druckertyp SAMMELMAIL verwenden Sie für alle Ausdrucke als Stappelverarbeitung bei Verwendung des Moduls E-Mail-Versand. Jeder Ausdruck kann nur an EINE Liste von E-Mail-Empfängern gesendet werden (strichpunkt-getrennt und ohne Leerzeichen).(zB. abc@mycompany.com;cdf@meinefirma.at). Die E-Mails werden am Ende des Batchlaufes verschickt oder können manuell zu einem beliebigen Zeitpunkt über die Maske Kommunikation/Austausch/E-Mails verschickt werden. Die Druckertype legen Sie zuerst in Systemverwaltung/Drucker/Druckertreiber an und verwenden sie dann in Systemverwaltung/Drucker/Druckerdefinition.
Den Druckertyp SOFORTMAIL verwenden Sie für alle Ausdrucke - auch einzelne Ausdrucke in einem Batchlauf bei Verwendung des Moduls E-Mail-Versand. Jeder Ausdruck kann nur an EINE Liste von E-Mail-Empfängern gesendet werden (strichpunkt-getrennt und ohne Leerzeichen). (zB. abc@mycompany.com;cdf@meinefirma.at). Den Drucker vom Typ SOFORTMAIL können Sie einzelnen Ausdrucken im Batchlauf zuweisen. Dann werden die Ausdrucke sofort einzeln verschickt (pro Ausdruck ein Mail). Die Druckertype legen Sie zuerst in Systemverwaltung/Drucker/Druckertreiber an und verwenden sie dann in Systemverwaltung/Drucker/Druckerdefinition.
Prüft bei der Echtabrechnung die aktuelle SV-Gruppe der einzelnen Dienstnehmer und ändert diese automatisch oder protokolliert einen Änderungsvorschlag. Bei einer Probeabrechnung werden nur Änderungsvorschläge protokolliert.
Falls die Sozialversicherung einer Lohnart anders gehandhabt wird wie die des Dienstnehmers (z.B. Altersteilzeit, unbezahlter Urlaub), kann man dies über eine SV-Pflichterhöhung definieren. Die im Feld SV-Pflichterhöhung angegebene Zahl wird zu der im Variablen Dienstnehmerstamm hinterlegten SV-Pflicht des Dienstnehmers addiert. Die Summe dieser Felder stellt die SV-Pflicht dar, mit der die Lohnart abgerechnet wird.
Die SV-Pflichtigkeit bestimmt die SV-Beitragssätze (KV, AV, UV, PV, KU,...) näher, für die ein Dienstnehmer und der Dienstgeber Beiträge zahlen. Diese ist unter Stammdatenmenü/Allgemein/Gesetz/SV-Pflichtigkeiten anzulegen.
Mit Hilfe der Vorgabewerte haben Sie die Möglichkeit Felder, die für Dienstnehmer der selben Dienstnehmergruppe dieselben Werte haben, standardmäßig einzustellen.Wenn Sie z.B. für Arbeiter und Angestellte verschiedene Dienstnehmergruppen hinterlegt haben, können Sie z.B. für die Dienstnehmergruppe Angestellte immer die Dienstnehmerart \"AN\", SV-Gruppe \"D1\", Zugehörigkeit \"05 - Angestellte\", eine bestimmte Versicherungusw. als Standardwert hinterlegen.Bei der Anlage der Variablen Dienstnehmerdaten werden dann diese Standardwerte fettmarkiert vorgeschlagen, nachdem Sie die Dienstnehmergruppe eingegeben haben. Diese können Sie in der Maske Variable Dienstnehmerdaten natürlich überschreiben. Dannwerden sie nicht mehr fett markiert angezeigt. Die Vorgabewerte Dienstnehmergruppe legen Sie im Stammdatenmenü/Firma/Sonstiges an.
Ein Wochenmodell bestimmt, wie die Berechnung der Entgeltfortzahlung (EFZ) im Krankenstand oder des Urlaubs erfolgt. So erfolgt z.B. bei einem 7-Tage Wochenmodell die EFZ-Berechnung nach Kalendertagen, bei einem 5-Tage-Wochenmodell nach Arbeitstagen. Wochenmodelle können für einzelne Firmen, Dienstnehmergruppen oder auch Dienstnehmer angelegt werden.
Das Programm \"Zahlungsverkehr\" ermittelt die auszuzahlenden Beträge für die Überweisung der Gehälter und Abgaben. Voraussetzung ist die vorherige Durchführung der Echtabrechnung und der Abgaben.