Bei unerklärlichen Aufrollungen/Lohnartenwerten kontrollieren Sie, was sich alles genau geändert hat:
Kontrollieren
Sie in der Maske Systemverwaltung/Abfragen/Aufrollungen
beim betroffenen Dienstnehmer und Monat - beim Aufruf "Abrechnung"
im Feld "Kommentar" welche Änderung die Aufrollung ausgelöst
hat. Kontrollieren Sie hier das Monat, für das die Lohnart aufgerollt
wurde.
Wurde der Lohnartenstamm verändert? Wurde die Formel von der Lohnart
verändert?
Wurden Krankheiten/Unterbrechungen im Nachhinein eingegeben/verändert?
Wurden Sätze (Persönliche Sätze, Dienstnehmergruppensätze, Abteilungssätze
...) im Nachhinein verändert?
Wurden Stammdaten (Variabler Dienstnehmerstamm, Lohnartenzuordnung,
Kostenstellenaufteilung) verändert?
Wurden andere Lohnarten verändert, die in die Basis der betroffenen
Lohnart reinfließen?
Kontrollieren Sie in der Abrechnungsansicht
- Ablauffolge (Abrechnungen/Abrechnung/Ansichten) welche Monate
und Lohnarten genau betroffen sind.
Falls Sie im Berechtigungsmodul die Protokollierung eingeschaltet haben, kontrollieren Sie in der Maske Nachrichten/Protokollansicht, welche Änderung die Aufrollung ausgelöst hat.
Kontrollieren Sie, ob der Lohnartenstamm der Lohnart in letzter Zeit geändert wurde, aber womöglich keine Aufrollungen eingetragen wurden (= nach dem Speichern der Lohnart wurde auf "nein" - keine Aufrollungen eingetragen geklickt). Falls der Dienstnehmer dann nach der Lohnartenänderung andere Aufrollungen erhält, wird auch die geänderte Lohnart neu bewertet.
Kontrollieren Sie im Eurolohn/Work Verzeichnis ob es die Protokolldatei fehler.lst mit dem betroffenen Datum und Uhrzeit gibt. Wenn ja, öffnen Sie diese mit dem Editor/Notepad und sehen Sie in der Onlinehilfe unter "Probleme und Lösungswege" das Thema Meldungen der Datei "Fehler.lst" nach.
Rechnen Sie den Dienstnehmer mit der "Tracefunktion" ab (= in der Maske Abrechnung die Checkbox "Tracefunktion" aktivieren) und kontrollieren Sie die Protokolldateien abrechnung.lst, doklauf.lst und formel.lst im Eurolohn/Work Verzeichnis. In der Protokolldatei abrechnung.lst sehen Sie, wie die Lohnarten aufgebaut sind, wie das Jahressechstel, die Lohnsteuer und die SV berechnet werden, usw. In der doklauf.lst sehen Sie wie die Lohnarten berechnet werden.
Bei
Verwendung des Reisekostenmoduls kontrollieren Sie, ob Sie die
Lohnarten freies
und pflichtiges Taggeld (Diäten), die vom Reisekostenmodul generiert werden,
in der Lohnartenzuordnung händisch übersteuert haben. Diese
Lohnarten müssen nämlich immer vom Reisekostenmodul generiert werden und
dürfen nie händisch übersteuert werden! Sämtliche Korrekturen dieser Lohnarten
nehmen Sie direkt im Reisekostenmodul vor!
Falls Sie die Reisekosten-Lohnarten jedoch im LeSalaire Personalverrechnungsmodul
in der Lohnartenzuordnung übersteuert haben, geben Sie die Lohnart in
der Lohnartenzuordnung mit 0 ein und rechnen den Dienstnehmer nochmals
ab. Nehmen Sie dann die Korrektur im Reisekostenmodul direkt bei der Reise
vor und rechnen den Dienstnehmer nochmals ab.
Folgendes Beispiel:
Anlage einer Reise für 25.07.2007 - 25.07.2007 und Abrechnungsmonat 07.2007
Es werden nun die Lohnarten mit dem Monat 07.2007 in die Lohnartenzuordnung
gestellt. Wenn Sie nun die Abrechnung dieser Lohnarten in das Monat 08.2007
verschieben wollen und Sie diese generierten Lohnarten für 07.2007 auf
0 stellen und den Wert in das Monat 08.2007 in der Lohnartenzuordnung
eingeben ohne das Abrechnungsmonat in der Reisekostenabrechnung zu ändern,
so werden trotzdem für das Monat 07.2007 nochmals diese Werte der Reisekostenabrechnung
generiert. Sie würden dann die Beträge doppelt abrechnen. Würden Sie dann
für das Monat 08.2007 neue Reisen erfassen, haben Sie dann das Problem
dass durch die manuelle Eingabe der Lohnarten für 08.2007 keine anderen
Werte mehr generiert werden können.
Lösungsweg: Nehmen Sie Korrekturen nicht in der Lohnartenzuordnung
vor, sondern direkt im Reisekostenmodul! Wenn Sie die Reisekostenabrechnung
in ein anderes Monat verschieben wollen, so ändern Sie direkt im Reisekostenmodul
das Abrechnungsdatum.
Geben Sie gegebenenfalls die Lohnart in der Lohnartenzuordnung mit dem richtigen - gewünschten ganzen Betrag für das betroffene Monat ein, und geben im Feld Aliquotierung "N" ein und rechnen den Dienstnehmer nochmals ab. Falls die Lohnart trotzdem aliquotiert wird, kontrollieren Sie ob der Dienstnehmer Unterbrechungen hat, die laufende Bezüge kürzen und geben die Lohnart, auf die Tage hochgerechnet in der Lohnartenzuordnung ein.
Geben Sie die Aufrollung für das betroffene Monat ein, und kontrollieren Sie ob in der Maske Abrechnung vom betroffenen Dienstnehmer (im Feld Von und Bis geben Sie den Dienstnehmer ein) im Button "Schnellabrechnung" der Dienstnehmer für das Aufrollungsmonat eingetragen wurde. Wenn nein, lesen Sie beim Punkt 2 weiter. Wenn ja, lesen beim Punkt 3 weiter.
Kontrollieren Sie welches höchste Monat (besonders in Zukunftsjahren!) bei Ihnen echtabgerechnet wurde und ob Sie die Nachzahlung aus Vorjahr in Verwendung haben (= in der Maske Firmenparameter sind die Feld "Aufrollung ab" und "Abrechnung ab" gefüllt). Bei keiner Nachzahlung aus Vorjahr werden Aufrollungen nur 24 Monate in der Vergangenheit eingetragen. Falls Sie das letzte echt-abgerechnete Monat nicht eurieren können, wenden Sie sich an LeSalaire Support, damit dieser das höchste echt-abgerechnete Monat (= in einem Zukunftsjahr, das Sie nicht benötigen) eruiert und löscht.
Lesen Sie in
der Onlinehilfe unter Probleme und Lösungswege - Abrechnungsprobleme -
den Punkt Abrechnung - Lohnarten fehlen:
Abrechnung - Lohnarten fehlen
Meldungen der Datei "Fehler.lst"
Eingaben in der Lohnartenzuordnung - Allgemeines