In der Maske Dienstnehmerstamm verwalten Sie die persönlichen Daten der Dienstnehmer. Das sind jene Daten, die sich nicht oder nur selten ändern (z.B. Adresse, Familienstand, SV-Nummer, Abteilung, Erreichbarkeiten).
Die Personalnummer dient zur eindeutigen Identifizierung Ihrer Dienstnehmer.
Klicken Sie auf das LOV (List of Values) „Auswahl von Dienstnehmern“ (
) um Ihre Dienstnehmer abzufragen.
Um neue Dienstnehmer anzulegen, geben Sie eine
freie Personalnummer ein oder klicken Sie auf „Auswahl
einer neuen Personalnummer“ (
) um sich freie Nummern
vorschlagen zu lassen.
Der Vorschlag funktioniert nur, wenn in der aktuellen Firma bereits mindestens
ein Dienstnehmer angelegt ist. Die erste Dienstnehmernummer in einer neuen
Firma müssen Sie also selbst vergeben. Geben Sie dazu im Eingabemodus
einfach die gewünschte Nummer ein.
Beinhaltet im ersten Feld den Nachnamen und im zweiten Feld den Vornamen des Dienstnehmers.
Hier geben Sie die Abteilungsnummer des Dienstnehmers ein. Diese ist für verschiedene Auswertungen, für Arbeitsstätten-Meldungen, Anmeldungen und Aviso-Meldungen (wenn kein Dienstort hinterlegt ist) und evtl. für die Kostenrechnung von Bedeutung.
Abteilungen legen Sie zuvor in Stammdatenmenü/Firma/Firmentexte/Abteilungen an.
Sie können die Abteilung nicht mehr händisch pflegen, wenn die Abteilung gleich Kostenstelle ist (Stammdatenmenü/Firma/Firmentexte/Kostenstellen) und bei Ihnen die Stammkostenstellenverwaltung eingerichtet ist (Stammdatenmenü/Firma/Parameter/Firmenparameter - Feld "Stammkostenstelle" aktiviert). Näheres dazu entnehmen Sie dem Thema "Kostenrechnung".
Die Adresse der Arbeitsstätte für den Arbeitsstättendatenträger wird aus folgenden Feldern eruiert:
„Dienstort“ aus den Variablen Dienstnehmerdaten. Wenn die Adresse bei diesem nicht hinterlegt ist wird die Adresse des
Dienstortes der Stammkostenstelle aus der Dienstnehmerkostenstellenaufteilung herangezogen. Diese Einstellung finden Sie in der Maske Stammdatenmenü/Firma/Firmentexte/Kostenstellen. Wenn kein Dienstort der Stammkostenstelle zugewiesen ist, wird die Adresse der
Stammkostenstelle aus der Dienstnehmerkostenstellenaufteilung herangezogen, wenn die Stammkostenstelle einer Abteilung zugewiesen ist. (Diese Einstellung finden Sie in der Maske Stammdatenmenü/Firma/Firmentexte/Kostenstellen). Dabei wird nur die, der Kostenstelle direkt zugewiesene Abteilung und deren Adresse kontrolliert.
„Abteilung“ aus dem Dienstnehmerstamm wenn die Adresse im Dienstort nicht hinterlegt ist und die Abteilung nicht gleich Kostenstelle ist.
Bei keiner Hinterlegung dieser drei Felder wird davon ausgegangen, dass die Adresse des Dienstortes gleich ist wie die Adresse der Firma.
Wenn sich die Abteilung so ändert, dass
der Dienstnehmer nicht mehr in der gleichen Gemeinde mit der gleichen
Postleitzahl arbeitet, wird wie von ELDA vorgeschrieben, eine Änderungsmeldung für die Gebietskrankenkasse
bzw. BVA erstellt.
Hier geben Sie die Verteilerstelle des Dienstnehmers
ein, falls diese nicht mit den Abteilungen übereinstimmt. Wenn Sie für
Ihre Dienstnehmer eine Verteilerstelle auswählen und Lohn- oder Gehaltszettel
sortiert nach Abteilung drucken, werden diese nach Verteilerstelle sortiert
und nicht nach Abteilung. Um eine Verteilerstelle festzulegen, geben Sie
die Abteilungsnummer der Verteilerstelle ein oder wählen Sie sie über
das LOV „Auswahl von Abteilungen (Verteilerstelle)“
(
) aus.
Verteilerstellen sind Abteilungen und diese legen Sie in Stammdatenmenü/Firma/Firmentexte/Abteilungen an.
Hier geben Sie den Beruf des Dienstnehmers ein. Der Beruf ist wichtig für die Anmeldung bei Versicherungen. Bei Änderung des Berufs erhalten Sie eine Änderungsmeldung.
Berufe legen Sie in Stammdatenmenü/Firma/Firmentexte/Berufe an bevor sie im LOV erscheinen.
Hier geben Sie eine etwaige Beteiligung des Dienstnehmers am Unternehmen (z.B. "Teilhaber 25 %") ein.
Diese Information ist für die Anmeldung des Versicherten bei der zuständigen Versicherungsanstalt von Bedeutung.
Hier geben Sie die Dokumenten-Nummer, die die Identität des Dienstnehmers nachweist (z. B. Reisepassnummer, Führerscheinnummer) ein, sofern Sie von Ihren Dienstnehmern einen Identitätsnachweis verlangen.
Hier geben Sie ein Abrechnungsmonat im Format MM.JJJJ und einen Hinweis ein, der bei dem Dienstnehmer in dem entsprechendem Abrechnungsmonat erscheinen soll. Dieser Vermerk wird in dem von Ihnen angegebenen Monat am Lohn-/Gehaltszettel des Dienstnehmers angedruckt.
Beachten Sie, dass diese Hinweise bei der Durchführung einer Jahresüberleitung automatisch gelöscht werden.
Aktivieren Sie die Checkbox, wenn Sie die L16/E18-Übermittlung dieses Dienstnehmers auf elektronischem Weg durchführen wollen. Diese Checkbox bezieht sich nur auf den Lohnzettel Finanz-Teil und nicht auf den SV- oder Arbeitsstätten-Teil.
Die Checkbox ist defaultmäßig aktiviert.
Ab dem Jahr 2009 wurde die Checkbox aus der Maske entfernt, da die Lohnzettel-Finanz-Teil Übermittlung nur mehr durch die Lohnsteuergruppe "X" im variablen Dienstnehmerstamm gesteuert werden soll. Da die Checkbox nur aus der Maske entfernt wurde, berücksichtigen die Lohnzettel-Finanz bis inklusive 2008 die Einstellungen noch. So werden durch Nachzahlung Vorjahre keine Veränderungen durchgeführt. Lohnzettel Finanz ab 2009 berücksichtigen diese Einstellung nicht mehr.
Legen Sie hier fest, ob der Resturlaub am Lohn-/Gehaltszettel angedruckt werden soll
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ja (J) |
Der Resturlaub wird immer am Lohn-/Gehaltszettel angedruckt. |
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nein (N) |
Der Resturlaub wird nicht am Lohn-/Gehaltszettel angedruckt. |
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leer |
Der Resturlaub wird abhängig von der Einstellung in der Dienstnehmergruppe Hauptgruppierung der einzelnen Dienstnehmer in LeSalaire. Anhand der Dienstnehmergruppe können viele Einstellungen der Firma gesteuert werden. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit Lohnarten auf der Ebene der Dienstnehmergruppen anzulegen. Eine Gruppierung könnte z.B. Arbeiter, Angestelle, Lehrlinge Arbeiter, Lehrlinge Angestellte sein. am Lohn-/Gehaltszettel angedruckt. Ob für eine Dienstnehmergruppe der Resturlaub angedruckt werden soll oder nicht legen Sie unter Stammdaten/Firma/Firmentexte/Dienstnehmergruppe fest. |
Ist ein Dienstnehmer über ein Kalendermonat hinaus in Urlaub, so werden
die verbrauchten Urlaubstage nicht im laufenden, sondern erst im nächsten
Monat abgezogen. Dies können Sie umgehen, indem Sie den Urlaub immer zum
letzten eines Monats beenden und mit dem ersten des nächsten Monats wieder
beginnen lassen.
Hier geben Sie an, ob der Dienstnehmer mit dem Dienstgeber verwandt ist. Diese Information ist ebenfalls für die Anmeldung an die Versicherungen von Bedeutung.
Wenn dieses Feld mit "Ja (J)" oder "Verheiratet (V)" gefüllt ist, gibt LeSalaire das Verwandtschaftsverhältnis auf der Versichertenmeldung aus.
Ist das Feld mit "Nein (N)" gefüllt oder bleibt es leer, wird kein Verwandtschaftsverhältnis auf der Anmeldung. ausgegeben.
Hier geben Sie an, ob der Dienstnehmer eine E-Cardgebühr entrichten muss oder nicht.
Ist dieses Feld mit "Ja gefüllt oder "leer", so wird für den betreffenden Dienstnehmer die E-Card Gebühr abgezogen
Ist dieses Feld mit "Nein" oder "ja, aber befreit" gefüllt, so wird diesem Dienstnehmer keine E-Card Gebühr abgezogen. Die Mitversicherten dieses Dienstnehmers werden getrennt davon betrachtet. Mehr dazu entnehmen Sie dem Thema Gesetzesänderungen - ... E-Card.
Hier geben Sie an, wieviel fixe Sonderzahlungen ein Dienstnehmer erhält.
Diese Angabe benötigt LeSalaire für die korrekte Berechnung des unpfändbaren Freibetrags der Sonderzahlungen bei Exekutionen. Mit dem Begriff "Sonderzahlungen" sind hier nur der 13. und 14. Monatsbezug gemeint, da darüber hinausgehende Sonderzahlungen für die Ermittlung des unpfändbaren Freibetrags dem laufenden Bezug hinzugerechnet werden. Mit den vorhandenen Auswahlmöglichkeiten stellen Sie pro Dienstnehmer folgende Optionen ein:
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[keine Eingabe] |
Wenn Sie das Feld leer lassen, kontrolliert das Programm, ob es eine Sonderzahlungseinstellung bei der Dienstnehmergruppe gibt (Stammdatenmenü/Firma/Firmentexte/Dienstnehmergruppen). Ist auch dort nichts spezifiziert, nimmt das Programm die allgemeine Einstellung für Sonderzahlungen aus den Firmenparametern (Stammdatenmenü/Firma/Parameter/Firmenparameter). |
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keine Sonderzahlung (K) |
Bei einer Exekution wird der erhöhte Freibetrag verwendet. |
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Summe der Sonderzahlungen in Höhe vom Monatsbezug (M) |
Summe der Sonderzahlungen in Höhe von Monatsbezug. Die Summe der jährlichen Sonderzahlungen an den Dienstnehmer ist geringer oder gleich seinem Monatsbezug. Dies kann z.B. bei freien Dienstnehmern vorkommen. |
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Summe der Sonderzahlungen höher als Monatsbezug (H) |
Summe der Sonderzahlungen höher als Monatsbezug. Die Summe der jährlichen Sonderzahlungen an den Dienstnehmer ist höher als sein Monatsbezug. Dieser Fall kommt am häufigsten vor. |
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4 Sonderzahlungen mit jeweils 50% Monatsbezug (4) |
4 Sonderzahlungen mit jeweils 50 % Monatsbezug. Der Dienstnehmer erhält seine Sonderzahlungen nicht halbjährlich, sondern vierteljährlich. |
Hier geben Sie bei freien Dienstnehmern das zuständige Finanzamt ein. Die Information wird auf dem E18 ausgegeben.
Hier geben Sie bei freien Dienstnehmern deren Steuernummer ein. Die Information wird auf dem E18 ausgegeben.
Deaktivieren Sie dieses Feld, damit der betreffende Mitarbeiter bei der Hochrechnung und Planung im Budgetmodul nicht berücksichtigt wird.