In dieser Maske verwalten Sie die Stammdaten Ihrer auszahlenden Firmenbank(en), geordnet nach frei wählbaren Nummern. Neben den auszahlenden Firmenbanken legen Sie hier auch eine Barauszahlungsbank für negative Auszahlungen bzw. für Dienstnehmer ohne Bank. Unten finden Sie die Beschreibung der Anlage.
Wenn ein aktiver Dienstnehmer, der im
Regelfall seine Auszahlung auf seine Bank und Dienstnehmerkonto erhält,
in einem Monat eine Minusauszahlung hat, bleibt diese Minusauszahlung
so lange "offen" (= "nicht ausbezahlt") auf der Barauszahlungsbank
(s. Barauszahlungsliste) stehen, so lange der Dienstnehmer in Summe keine
Plusauszahlung erhält. Wenn er dann eine Plusauszahlung erhält, wird die
Minusauszahlung von dieser abgezogen und der Betrag erscheint nicht mehr
auf der Barauszahlungsliste.
Ihre auszahlenden Firmenbanken können Sie nach frei wählbaren Nummern mit Symbol bzw. Funktionstaste [Einfügen] anlegen. Vorhandene Banken können Sie mit Symbol bzw. Funktionstaste [Abfrage starten], Bank-Nummer, [Abfrage ausführen] starten. Zwischen den vorhandenen Banken können Sie mit der Taste NACH_UNTEN bzw. NACH_OBEN blättern.
Legen Sie immer auch eine
Barauszahlungsbank (z.B. mit der Nummer 99) an, mit der Sie die Barauszahlungen
bzw. negative Auszahlungen vornehmen können.
Diese sind, nach dem der Zahlungsverkehr beendet wurde, auf der Barauszahlungsliste (Auswertungen/Monatlich/Zahlungsverkehr/Barauszahlungsliste) ersichtlich. Auszahlungen von einer Firmenbank, die nicht bar erfolgten, sind auf der Banküberweisungsliste ersichtlich (Auswertungen/Monatlich/Zahlungsverkehr/Banküberweisungen).
Tragen Sie hier die Bankleitzahl Ihrer Firmenbank ein. Im LOV sind alle österreichischen Banken mit Bankleitzahlen auswählbar. Diese wurden bei der Erstinstallation mitgeliefert und können im Menüpunkt Stammdatenmenü/Allgemein/Banken bearbeitet werden.
Bei einer Barauszahlungsbank geben Sie hier als BLZ 99000 ein.
Tragen Sie hier Ihr Bankkonto ein. Sonderzeichen
sind bei Inlandsbanken nicht erlaubt. Bei Eingabe eines Sonderzeichens
bei einer inländischen Bank, erscheint die Meldung:
"Kontonummer im Inland dürfen nur Zahlen enthalten".
Bei einer ausländischen Bank wird die Kontonummer auf Sonderzeichen nicht überprüft. Bei einer Barauszahlungsbank muss dieses Feld nicht gefüllt werden.
Auszahlungsweise ist die Art der Auszahlung Ihrer Dienstnehmer, Reisekosten, Exekutionen und diverse Empfänger. Sie können wählen zwischen:
|
Überweisungen / Zahlscheine (U) |
Auszahlung erfolgt mit Zahlscheinen |
|
Datenträger (S) |
Auszahlung erfolgt mit einem EdifactV3 Überweisungsdatenträger fürs Telebanking Programm |
|
Lastschrift-Datenträger (D) |
Ein Lastschrift-Datenträger wird für Minusauszahlungen erstellt |
|
Barauszahlung (B) |
Diese Auszahlungsart kommt nur bei einer Barauszahlungsbank vor. |
|
Barauszahlung (Normalbehandlung von Minus-Beträgen) (R) |
Mit dieser Auszahlungsart kann man bei Barauszahlungsstellen einstellen, dass Minus-Beträge auf die Barauszahlungsbank 99 (nur für Minusbeträge) umgebucht werden und offen bleiben. Erreicht der Dienstnehmer in Summe wieder einen Plus-Betrag, wird wieder auf die im Dienstnehmerstamm eingestellte Barauszahlungsstelle umgestellt. |
Hier stellen Sie die Art der Auszahlung Ihrer Abgaben ein. Sie haben folgende Möglichkeiten:
|
Überweisungen / Zahlscheine (U) oder keine Eingabe |
Auszahlung erfolgt mit Zahlscheinen |
|
Datenträger (S) |
Auszahlung erfolgt mit einem EdifactV3 Überweisungsdatenträger fürs Telebanking Programm |
Dieser Bereich ist für den Überweisungsdatenträger EdifactV3 für Ihr Telebanking Programm von Bedeutung. EdifactV3 Überweisungsdatenträger erstellen Sie im Menü Auswertungen/Monatlich/Zahlungsverkehr/Überweisungsdatenträger ...
Falls Ihre Bank eine Bestandsnummer im Datenträger verlangt, dann geben Sie diese hier ein. Die Bestandsnummer gibt Ihnen Ihre Bank bekannt.
Dieses Feld ist für die Postsparkassen von Bedeutung und füllt das SEQ-Segment im EdifactV3 Überweisungsdatenträger fürs Telebanking Programm. Geben Sie hier ein, wer die Spesen trägt:
Spesen trägt der Dienstnehmer (PSK) (35)
Spesen trägt der Dienstgeber (PSK) (36)
Aktivieren Sie dieses Feld, wenn alle Ihre Dienstnehmer die Lohn-/Gehaltsdetails am Kontoauszug erhalten sollen. Dies ist sinnvoll, wenn Sie die Lohn-/Gehaltszettel nicht ausdrucken und an Ihre Dienstnehmer verschicken.
Wenn nur einzelne Dienstnehmer ihre Lohn-/Gehaltsdetails am Kontoauszug erhalten sollen, lassen Sie dieses Feld leer und tragen bei einzelnen Dienstnehmer im Dienstnehmerstamm im Feld "Gehaltsinfo" - "Kontoauszug (J)" ein.
Lesen Sie dazu auch das Thema "Lohn-/Gehaltszettel Formulararten".
Geben Sie hier an, wer im Falle einer Nicht-EU-Überweisung bzw. EU-Überweisung über 12.500,-- Euro die Spesen trägt:
Spesen zulasten Empfänger (13) oder keine Eingabe
inländische Spesen zulasten Auftraggeber, ausländische Spesen zulasten Empfänger (14)
Spesen zulasten Auftraggeber (15)
Aktivieren Sie dieses Feld, wenn der Auftraggeber auf dem Zahlschein gedruckt werden soll. Zahlscheine drucken Sie im Menü Auswertungen/Monatlich/Zahlungsverkehr/Zahlscheine ...
Aktivieren Sie diese Checkbox, wenn die Absender-Bank (auszahlende Bank) auf dem Zahlschein gedruckt werden soll.
Hier ist das Fibu-Konto für Ihre Buchhaltung einzugeben. Auf dieses Konto werden die Nettoauszahlungen im Haben verbucht. Dieses Konto legen Sie zuvor im Stammdatenmenü/Firma/Firmentexte an.
Lohn-/Gehaltszettel Formulararten