Kommunalsteuerjahreserklärungdatenträger

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Ab 2005 soll nur mehr die jährliche Bemessungsgrundlage und die jährliche Kommunalsteuer-Abgabe an die Gemeinde elektronisch übermittelt werden. Die Kommunalsteuererklärung hat zukünftig die gesamte Bemessungsgrundlage sowie die Aufteilung auf alle betroffenen Gemeinden zu enthalten.

Die Übermittlung erfolgt im Wege von FinanzOnline (www.finanzonline.at), sodass Unternehmer mit Betriebsstätten in mehreren Gemeinden nur mehr eine Kommunalsteuererklärung übermitteln müssen. (§ 11 Abs 4, § 16 Abs 8 KommStG).

Erstellen Sie den Kommunalsteuerjahresdatenträger mit Symbol "Programmstart" .

 

 

Felder

Monat

Starten Sie den Kommunalsteuerjahresdatenträger (Block KOMMST1 im Datenträger) immer für das Monat Dezember (z.B. 12.2008). Bei einer Schließung der Betriebsstätte ist die Meldung ein Monat nach der Schließung zu starten (Block KOMMST2 im Datenträger).

Verzeichnis

In diesem Feld wählen Sie das Verzeichnis, in dem der Datenträger erstellt werden soll. Wählen Sie zwischen folgenden Verzeichnissen:

Den Datenträger erstellen Sie mit einem Klick auf das Symbol Programmstart . Danach erhalten Sie eine Datenträgerdatei "komst_<Firmenkennzeichen>_<Firmennummer>_<"MM.JJJJ">.xml" im ausgewählten Verzeichnis.

Datum für Nacherstellung

Mit dem Feld Datum für Nacherstellung erstellen Sie bereits erzeugte Datenträger nochmals nach, indem Sie das gewünschte Datum mit LOV auswählen und auf das Symbol Programmstart klicken.

Finanzamtssteuernummer

Falls Sie ein Rechenzentrum sind, und die Finanzamtsnummer und die Finanzamtssteuernummer für das Feld Identifikationsbegriff im Jahresdatenträger vom Firmenfinanzamt abweichen, dann geben Sie hier die 2stellige abweichende Finanzamtsnummer und die abweichende Finanzamtssteuernummer ein.

Buttons

Gemeldete Erklärungen

Über diesen Button gelangen Sie in die Ansicht Gemeldete Erklärungen

 

Paketnr

Hier sehen Sie die fortlaufende Nummer. Diese wird vom Programm vergeben.

Datum

Hier sehen Sie das Datum und die Uhrzeit der Erstellung des Datenträgers.

Erklärung

KOMMST1 Block ist für die Kommunalsteuerjahreserklärung für Monat Dezember.

KOMMST2 Block ist für die Kommunalsteuererklärung bei einer Schließung der Betriebsstätte.

Gemeindencode

Dieser Gemeindencode/Gemeindekennziffer wurde von Statistik Austria  vergeben.

Für die, von Ihnen neu angelegten Gemeinden hinterlegen Sie den Gemeindencode in der Maske Stammdatenmenü/Allgemein/Gemeinden. Eine Übersicht der Gemeindencodes finden Sie im Internet auf: www.statistik.at.

Obwohl Statistik Austria für die Gemeinde Wien die Gemeindekennziffer 90001 vergeben hat, möchte die FinanzOnline als Gemeindekennziffer für Wien 90101 übermittelt haben. In der Maske Stammdatenmenü/Allgemein/Gemeinden ist die Gemeindekennziffer 90001 für Wien hinterlegt. Diese wird beim KommSt Jahresdatenträger automatisch auf die Gemeindekennziffer 90101 umgeschlüsselt.

Gemeinde

Hier sehen Sie die Bezeichnung der Gemeinde.

Storno

In diesem Feld sehen Sie ob es sich um eine stornierte Meldung handelt ("J") oder nicht ("N").

Monat

Hier sehen Sie das betroffene Monat. Bei einer Kommunalsteuerjahreserklärung ist das Monat immer Dezember.

Bemessung

In diesem Feld sehen Sie die Kommunalsteuerbemessung.

Abgabe

Hier sehen Sie die Abgabe Ihrer Kommunalsteuergemeinde.

Was geschieht, wenn falsche Beträge an eine Gemeinde übermittelt wurden?

KommSt1-Meldung:

Es genügt, wenn der richtige Betrag erneut übermittelt wird.

Es muss keine Differenz zwischen dem bereits gemeldeten Betrag und dem richtigen Betrag gezogen werden.

KommSt2-Meldung:

Es muss ein Storno und die richtigen Daten gesendet werden.

Stornos:

KommSt1 Block: Nur notwendig, wenn Beträge an eine falsche Gemeinde gemeldet wurden.

Beispiel: Es wird eine Meldung an die Gemeinde Schwarzach gemeldet,

obwohl dort keine Betriebsstätte vorhanden ist.

KommSt2 Block: Auch hier ist eine Storno-Meldung nur notwendig, wenn die

Betriebsschließung an eine falsche Gemeinde übermittelt wurde.

Beispiel: Es wird eine Meldung an die Gemeinde Schwarzach gemeldet,

obwohl die Betriebsstätte in St. Johann geschlossen wurde.

 

Fenster

Gemeinden - Betriebsschließung