Menüaufruf: Auswertungen/Monatlich/Zahlungsverkehr/Datenaustausch ELDA oder Kommunikation/Allgemeine/Datenaustausch ELDA, Ausgabeart "Arbeits-/Entgeltbestätigung für Krankengeld (täglich) (T)".
Ihre Firmenstammdaten (Firmenstamm, Variabler Firmenstamm, Firmenparameter, evtl. die Maske Kunde und die Maske Systemsteuerung - Systemverewaltung/Sonstiges/Systemsteuerung - Feld Datenträger GKK Empfänger) müssen vollständig gefüllt sein!
Arbeits-/Entgeltbestätigungen für Krankengeld können nur an meldepflichtige Krankenversicherungsträger erstellt werden. Dies sind die Versicherungen mit den Versicherungsnummern: 1-11, 20, 25 und 28. Firmenversicherungen müssen zuvor im Stammdatenmenü/Firma/Versicherungen richtig angelegt sein.
Damit eine Arbeits-/Entgeltbestätigung für Krankengeld für einen Dienstnehmer generiert und richtig übermittelt werden kann, muss der Dienstnehmer richtig angelegt sein: die Masken
Dienstnehmerstamm,
variable Dienstnehmerdaten,
Eintrittsdaten,
Lohnartenzuordnung müssen gefüllt sein.
In den Eintrittsdaten müssen die Krankheiten und Arbeitsunfälle mit eigenem Unterbrechungsgrund Krankheit bzw. Unfall eingegeben sein.
Die Entgeltfortzahlungsmasken müssen richtig gefüllt sein. Bitte lesen Sie dazu das Thema "Krankenstände und Entgeltfortzahlung".
Voraussetzung für Arbeits-/Entgeltbestätigungen
für Krankengeld in LeSalaire ist, dass sich der Dienstnehmer im
weniger als 100%igen Krankengeldanspruch bei einem Krankenstand
oder Arbeitsunfall befindet.
hinEine Arbeits- und Entgeltbestätigung für Krankengeld wird erst nach einer Echtabrechnung des Dienstnehmers generiert.
Diese Anleitung erklärt Ihnen wie Sie die Datenträger für Arbeits-/Entgeltbestätigung für Krankengeld an die Krankenversicherungsträger in LeSalaire erstellen. Meldungen werden nach der Satzaufbau-Beschreibung von Elda (www.elda.at) erstellt. Diese werden von der OÖ Gebietskrankenkasse vorgeschrieben. Folgende Meldungen erstellen Sie mit dieser Ausgabeart:
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Abkürzung der Art im Datenaustausch ELDA |
Meldung laut EDA |
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ENTGELTK |
Arbeits- und Entgeltbestätigung für Krankengeld |
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SENTGELTK |
Storno Arbeits- und Entgeltbestätigung für Krankengeld |
Für nähere Informationen kontaktieren
Sie bitte den Krankenversicherungsträger oder sehen Sie im GKK Arbeitsbehelf
nach.
Bitte lesen Sie dazu auch die Maskenbeschreibung der Maske "Datenaustausch ELDA".
Arbeits-/Entgeltbestätigungen für Krankengeld werden nur generiert, wenn der Dienstnehmer im unter 100%igen EFZG-Anspruch ist. Der Krankenversicherungsträger benötigt diese um zu erkennen, welche Barleistungen bei Inanspruchnahme aus dem Versicherungsfall vom Krankenversicherungsträger zu leisten sind.
Eine Arbeits-/Entgeltbestätigung für Krankengeld im 50%igen (49%igen, 33%igen für BVA) /25%igen EFZG Anspruch ist ab dem 4. Krankentag zu verschicken, außer es handelt sich um eine Folgeerkrankung. Da der Dienstgeber nicht unbedingt mitgeteilt bekommt, ob es sich um eine Folgeerkrankung handelt oder nicht, sendet LeSalaire auch bei Krankheiten bis zu 3 Tagen eine Arbeits-/Entgeltbestätigung für Krankengeld. Es ist laut Gebietskrankenkasse kein Fehler, wenn die Arbeits-/Entgeltbestätigung im 50%igen/25%igen Anspruch auch dann verschickt wird, wenn die Krankheit unter 4 Tage dauert, es wäre nur nicht zwingend notwendig.
Erst nach einer Echtabrechnung des Dienstnehmers kann das Programm den EFZG-Anspruch berechnen und erst dann wird eine Arbeits-/Entgeltbestätigung für Krankengeld generiert.
1. In der Maske Datenaustausch ELDA (Auswertungen/Monatlich/Zahlungsverkehr oder Kommunikation/Allgemeine) wählen Sie bitte die Ausgabeart "Arbeits-/Entgeltbestätigung für Krankengeld (täglich) (T)".
Als Monat wird Ihnen das Monat aus der Einstiegsmaske vorgeschlagen. Wenn Sie ein Tagesdatum eingeben, werden alle Arbeits-/Entgeltbestätigungen für Krankengeld bis zu diesem Datum gemeldet.
2. Wenn Sie auf den Button "Krankengeldmeldungen" klicken, können Sie in der folgenden Maske Ihre offenen Krankengeldmeldungen kontrollieren.
Im Bereich "Datenträgerinhalt"
können Sie alle blauen
Felder händisch bearbeiten. Blaue Felder neben denen keine
Checkbox vorhanden ist, wie z.B. "2. Name" oder "freiw.
Entgelt" werden nämlich von LeSalaire nicht automatisch ausgefüllt.
Klicken Sie auf den linken unteren Button "Alle anzeigen" wenn Sie alle Meldungen angezeigt haben wollen. Wenn Sie danach wieder auf "Nur Offene anzeigen" klicken, kehren Sie zur Ansicht zurück wo Sie nur die nicht gemeldeten Meldungen sehen.
Wenn Sie eine Meldung nicht erstellen wollen, können Sie die Zeile mit
dem Button "Satz auf bearbeitet stellen"
auf "erledigt
= übermittelt" setzen. Sie können auch die Meldung vom Datenträger
ausschließen indem Sie die Checkbox "ausschließen"
aktivieren.
Dadurch wird die Checkbox "Datenträger" deaktiviert, damit später erkennbar ist, ob die Meldung händisch auf bearbeitet gesetzt wurde.
Mit OK Button werden Ihre Eingaben übernommen, und Sie kehren wieder zur vorherigen Maske zurück, in der Sie den Datenträger erstellen können.
3. Wenn Sie nicht die automatische ELDA-Übermittlung verwenden (Feld Elda-Übermittlung ist deaktiviert), wählen Sie ein Verzeichnis aus, wo der Datenträger erstellt werden soll. Zur Auswahl stehen:
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"DATENBANK" |
Datenträger wird in der Datenbank erzeugt und kann im Menüpunkt Kommunikation/Austausch/Datenträger aus Datenbank auslesen ausgelesen werden. Dies verwenden viele "Internet-Kunden" die keinen Zugriff auf das Eurolohn Verzeichnis haben. |
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"tmp" |
Datenträger wird ins Eurolohn/tmp Verzeichnis erstellt. |
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"tmp2" |
Datenträger wird ins Eurolohn/tmp2 Verzeichnis erstellt. |
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beliebiges Verzeichnis |
Datenträger wird in ein beliebiges Verzeichnis erstellt. Dazu ist es notwendig "einen Kunden" in der Maske Kunde anzulegen (Stammdatenmenü/Allgemein/Kunde). Siehe dazu die Maskenbeschreibung "Kunde". |
Datenträger, der im ausgewählten Verzeichnis erstellt wird, heißt dtgkk14*.dtr (für Gebietskrankenkassen) bzw. dtbva14* (BVA Versicherungen).dtr. Mit diesem wird auch die Protokolldatei gkkdtr.lst in der DATENBANK bzw. im Eurolohn/Work Verzeichnis erstellt.
Wenn Sie das Verzeichnis tmp, tmp2 oder
ein beliebiges Verzeichnis wählen, wird ein neuer Datenträger immer an
die vorhandene Datei dtgkk14.dtr bzw. dtbva14.dtr dazu geschrieben. Das
heißt, wenn Sie einen Datenträger erstellen (z.B. für Beitragsnachweisungen)
und danach einen neuen erstellen (z.B. für Versichertenmeldungen), dann
wird der 2. Datenträger an den 1. angehängt und Sie erhalten 2 Datenträger
in einem. Deswegen empfiehlt es sich,
nach Erstellen und Übermitteln eines Datenträgers diesen entweder sofort
umzubenennen oder in ein anderes Verzeichnis zu verschieben!
Füllen Sie alle weiteren Datenträgerkriterien nach Ihren Anforderungen aus.
Wir empfehlen das Feld "Abrechnen"
zu aktivieren (Wert "ja"). Dadurch wird mit Erstellen eines
Datenträgers im Hintergrund automatisch eine Probeabrechnung durchgeführt,
damit das Programm gewisse Beträge (z.B. Brutto-SV-Bezug bei Anmeldung)
errechnen und melden kann.
4. Erstellen Sie den Datenträger mit dem Druckersymbol
. Die nachstehende Meldung

wird zur Kontrolle vom Programm aufgerufen. Bestätigen Sie diese mit OK. Wenn der Datenträger fertig erzeugt ist, wird ein LeSalaire Protokoll am ausgewählten Drucker gedruckt. Bitte beachten Sie dass dies nur ein LeSalaire Protokoll zur Kontrolle ist, das keine Übermittlung an den Krankenversicherungsträger bestätigt!
Nach Erstellen des Datenträgers werden die offenen Meldungen mit Datum und Uhrzeit der Erstellung auf bearbeitet gestellt.
Wenn Sie die automatische Elda-Übermittlung verwenden (Feld Elda-Übermittlung ist aktiviert), können erstellte Datenträger sofort an das ELDA Programm zur Übertragung weitergeleitet werden.
Mehr dazu finden Sie im Thema "Automatische Elda-Übermittlung".
Wenn Sie mal einen Datenträger versehentlich gelöscht haben und Sie brauchen ihn jedoch wieder, führen Sie bitte die oberen Schritte bis zum Punkt 3 durch. Dann geben Sie das Datum der Nacherstellung im Feld "Datum Nacherstellung" für den bereits erstellten Datenträger ein und machen den Schritt 4.
Wenn Sie einen Datenträger aus Versehen erstellt haben, und Sie wollen dies wieder rückgängig machen, geben Sie bitte das betroffene Datum im Feld "Datum Nacherstellung" ein und klicken auf den Button "Datum rückstellen".
Sie können auch auf den Button "Arbeits-/Entgeltbestätigungen für Krankengeld" klicken und sich alle Meldungen anzeigen (Button "Alle anzeigen") lassen. Fragen Sie das betroffene Datum und die genaue Uhrzeit der Erstellung in der letzten Spalte mit [Abfrage starten] und [Abfrage ausführen] ab. Das genaue Datum und die Uhrzeit finden Sie im Feld "Datum Nacherstellung" wenn Sie auf das erste LOV klicken.
Nachdem Sie in dieser Maske die betroffenen Meldungen abgefragt haben, können Sie die Anzeige mit Button "Anzeige auf offen setzen" auf offen setzen und speichern. So werden die Meldungen wieder auf offen = nicht übermittelt gesetzt.
Beachten Sie, wenn Sie einen Datenträger
nur aus dem Eurolohn/... Verzeichnis löschen, sind die Meldungen im LeSalaire
trotzdem immer noch auf "bearbeitet = übermittelt" gesetzt.
Das Übermitteln des Datenträgers an den betroffenen Krankenversicherungsträger erfolgt im Regelfall über die Software Elda. Diese wird von der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse zur Verfügung gestellt. Wie Sie die Software installieren, finden Sie auf der Internetseite www.elda.at.
Wenn Sie nicht die automatische Elda-Übermittlung verwenden, müssen Sie den Datenträger händisch über die Elda Software übermitteln. Eine Beschreibung dazu finden Sie auch auf der Internetseite www.elda.at.
Nach der Übermittlung des Datenträgers
gibt Elda ein Übermittlungsprotokoll (Meldebestätigung) aus. Auf diesem
ist ersichtlich, ob alle Meldungen übermittelt wurden. Bei Fehlermeldungen
und Unklarheiten kontaktieren Sie bitte die Elda Hotline.
Achten Sie darauf, dass Sie jeden erstellten
Datenträger übermitteln! Im LeSalaire ist es nicht vermerkt ob Sie den
Datenträger tatsächlich über die Elda Software übermittelt haben!
Bei einem Krankenstand und Austritt gibt es vier verschiedene Fälle, die berücksichtigt werden sollen:
Beispiele:
Dienstnehmer
ist vom 15.03.2007 laufend krank.
Ende Krankengeldanspruch: 27.05.2007
(Ende EFZG-Satz in den Eintrittsdaten ist vorhanden)
Austrittsdatum: 15.09.2007
Die Krankheit können Sie mit 15.09.2007 beenden.
Auf der GKK-Abmeldung sollte stehen: Austritt 15.09.2007, Ende Entgeltanspruch
27.05.2007
Diensnehmer ist
vom 15.03.2007 laufend krank.
Ende Krankengeldanspruch: 27.05.2007 (Ende EFZG-Satz in den Eintrittsdaten
ist vorhanden)
Austrittsdatum: 15.09.2007
Urlaubsersatzleistung für 5 Arbeitstage (7 SV-Tage).
Die Krankheit können Sie mit 15.09.2007 beenden.
Auf der GKK-Abmeldung steht: Austritt 15.09., Ende Entgeltanspruch
22.09.2007, Feld Urlaubsersatzleistung von 16.09. bis 22.09.2007.
Dienstnehmer
ist vom 15.03.2007 laufend krank.
Ende Krankengeldanspruch: 27.05.2007 (Ende EFZG-Satz in den Eintrittsdaten
ist vorhanden)
Austrittsdatum: 15.04.2007
Die Krankheit können Sie später, entweder mit Ende Krankengeldanspruch,
oder echtem Ende der Krankheit beenden.
Auf der GKK-Abmeldung steht: Austritt 15.04., Ende Entgeltanspruch
27.05.2007.
Dienstnehmer
ist vom 15.03.2007 laufend krank.
Ende Krankengeldanspruch: 27.05.2007 (Ende EFZG-Satz in den Eintrittsdaten
ist vorhanden)
Austrittsdatum: 15.04.2007
Urlaubsersatzleistung für 5 Arbeitstage (7 SV-Tage).
Die Krankheit können Sie später beenden, entweder mit Ende Krankengeldanspruch,
oder echtem Ende der Krankheit. Ende Entgeltanspruch wird von der Abrechnung
per 22.04.2007 generiert. Bitte korrigieren Sie händisch auf 04.06.2007!
Auf der GKK-Abmeldung steht: Austritt 15.04., Ende Entgeltanspruch
04.06.2007, Feld Urlaubsersatzleistung vom 28.05.2007 bis 04.06.2007,
Ende Krankengeldanspruch 27.05.2007.
Allgemeines über Datenaustausch ELDA
Ein beliebiges Verzeichnis anlegen
Arbeits-/Entgeltbestätigung Krankengeld erstellen