Auswertungen/Jährlich/Jahresabschluss/Offene Barauszahlungen ins nächste Jahr

Durchführung der Vorarbeiten zum Jahreswechsel - mehr dazu siehe Thema "Vorarbeiten".
Wenn Sie die Nachzahlung aus Vorjahr
im Einsatz haben (Im Firmenparameter Seite 1 sind die Felder "Abrechnung
ab" und "Aufrollung ab" gefüllt), ist dieser Schritt nicht
notwendig!
Offene Beträge von Dienstnehmern (= Forderungen an Ihre Dienstnehmer) werden im LeSalaire als Minusbeträge auf der Barauszahlungsliste angegeben. Bei der Übernahme der offenen Beträge in das nächste Jahr wandelt LeSalaire die Minusbeträge auf den Barauszahlungslisten vom Vorjahr in eine Abzugslohnart um. Diese Lohnart muss vom Benutzer zuvor angegeben werden und wird bei jedem betroffenen Dienstnehmer bei der Jänner-Abrechnung des neuen Jahres abgezogen. Eine Protokolldatei der Überleitung wird im Verzeichnis Eurolohn/work erstellt.
Wir empfehlen, die Überleitung der offenen
Barauszahlungen als Aufruf in den Dezember-Batchlauf einzubauen, sodass
das Programm automatisch mit dem Dezember-Batch gestartet wird und nicht
darauf vergessen wird.
Die Überleitung der offenen Barauszahlungen kann mehrere Male gestartet werden. Dies kann sich im Zuge von Nachträgen nach bereits erfolgten Jahresabschluss ergeben (siehe auch das Thema "Nacharbeiten"). LeSalaire nimmt dann nur die neu hinzugekommenen offenen Beträge ins nächste Jahr über.
Legen Sie, falls noch nicht vorhanden, eine Abzugslohnart
für offene Beträge vom Vorjahr an. Die Lohnart sollte als Vorzeichen "-"
haben, Betragsteiler "0 - Durchläufer" und als Betrgs-Bewertungs-Art
"EIN", Beispiel:

Rufen Sie das Programm "offene Barauszahlungen ins nächste Jahr" im Menü Auswertungen/Jährlich/Jahresabschluss auf und starten Sie es. Im Feld "Jahr" geben Sie immer das Jahr ein, von welchem übertragen wird, also immer das Vorjahr! Nähere Hinweise zum Ausfüllen der Felder in der Maske finden Sie in der Fensterbeschreibung dieses Menüpunkts.
Kontrollieren Sie die von LeSalaire erstellte Protokolldatei im Verzeichnis Eurolohn/work. In der Protokolldatei sehen Sie auch Dienstnehmer und den Betrag der ins nächste Jahr übertragen wird. Beispiel:
old 3: WHERE dnb_fa_kz = '&1'
new 3: WHERE dnb_fa_kz = 'GF'
old 4: AND dnb_fa_nr = &2
new 4: AND dnb_fa_nr = 1
old 5: AND dnb_monat BETWEEN TO_DATE('01.'||'&3','MM.YYYY')
new 5: AND dnb_monat BETWEEN TO_DATE('01.'||'2008','MM.YYYY')
old 6: AND TO_DATE('12.'||'&3','MM.YYYY')
new 6: AND TO_DATE('12.'||'2008','MM.YYYY')
DN DNB_FA_NR DNB_DN_NR SUM(DNB_BEZAHLT)
-- --------- --------- ----------------
GF 1 74 -108.91
GF 1 821 -25000
GF 1 858 -10103.76
GF 1 1121 -25
GF 1 1150 -881.51
GF 1 15400 -21.59
Jedem Dienstnehmer, für den im Dezember des alten Jahres ein Minusbetrag auf der Barauszahlungsliste ausgewiesen wurde, wird dieser Betrag nun bei der ersten Jänner-Abrechnung des neuen Jahres abgezogen.
Wird das Programm "Überleitung der offenen Barauszahlungen ins nächste Jahr" nicht gestartet, so werden die offenen Beträge nicht ins neue Jahr übernommen und gehen verloren.
Falls Sie die Nachzahlung
aus Vorjahr verwenden (im Firmenparameter sind die Felder "Abrechnung
ab" und "Aufrollung ab" gefüllt), hinterlegen Sie diesen
Menüpunkt nicht in der Batchabrechnung!
Falls Sie auf die Nachzahlung aus Vorjahr nach Abschluss eines Vorjahres
umstellen, löschen Sie diesen Punkt aus der Batchabrechnung (bzw. aus
dem Monat Dezember)!
Legen Sie den Batchaufruf im Menü Abrechnungen/Batchabrechnen/Verwaltung/Aufrufverwaltung
an, falls dieser noch nicht vorhanden ist, Beispiel

Tragen Sie den Batchaufruf im Menü Abrechnungen/Batchabrechnen/Verwaltung/Standardauswertungen
ein. 
Aktivieren Sie dabei nur den Monat Dezember. Öffnen Sie dann in mit
dem Button Aufruf der Originalmaske zur
Parameterübernahme die Originalmaske und tragen Sie dort die vorher
definierte Abzugslohnart ein.
Sobald Sie die Dezember-Abrechnung als Batchabrechnung starten, werden die offenen Beträge auf der Barauszahlungsliste mit dem Batchlauf automatisch übergeleitet und die Protokolldatei ins Verzeichnis Eurolohn/work erstellt.
Jahreslohnzettel SV-Finanz, E18