Es werden keine Listen am Drucker gedruckt:
Problembeschreibung:
Nach Starten eines Batchlaufes werden keine Listen am Drucker gedruckt. Der Druck von einzelnen Listen oder der Nachdruck funktioniert jedoch. Keine Einträge in der fehler.lst – der Batchlauf steht entweder fertig in autolist.lst oder Batch wird gar nicht gestartet.
Fragen an den Systemadministrator:
Wenn ja, wurde der neue Drucker im LHR Lohn unter Abrechnung/Batchabrechnung/Verwaltung/Standardauswertungen hinterlegt?
Wenn ja, wurde der Druckertreiber auf dem lsal-Server installiert?
Wenn ja, hat der Drucker überhaupt die richtigen Treiber für das Server-Betriebssystem (läuft der Drucker zB: unter Windows NT?)
Lösungswege:
Wichtig: Diese Einstellungen und diese Arbeiten soll/muss der zuständige EDV-Administrator vornehmen, da wir nicht für Hardwarekonfiguration beim Kunden zuständig sind!
1.) Wurde der Batchlauf überhaupt gestartet?
a. Keine Einträge mehr in Abrechnungsverwaltung bzw. im Boten.
b. Einträge der aktuellen Batches in „abgerechnete Durchführungsaufträge“
c. Wurde der Batch nicht gestartet weiter zu Punkt 8
2.) Wurde das Passwort des Betriebssystem-Users vom Dienst Boten geändert?
a. Den User findet man unter Systemsteuerung/Verwaltung/Dienste „OracleXLohnBote“ (Rechtsklick – Eigenschaften)
b. Wenn nein weiter zu Punkt 3
c. Wenn ja weiter zu Punkt 7
3.) Kann der Drucker vom Benutzer des Boten angesprochen werden?
a. Von dem User aus eine Testseite drucken. (zB von Word aus)
b. Wenn ja, muss der Drucker dem User des Boten zugewiesen werden
i. Unter dem User den Drucker installieren
c. Wenn nein weiter zu Punkt 4
4.) Unter welchem User/Passwort läuft der Bote?
a. Systemsteuerung/Verwaltung/Dienste – „OracleXLohnBote“ (Rechtsklick – Eigenschaften)
5.) Unter welchem User/Passwort läuft das AT-Dienstkonto
a. Systemsteuerung/geplante Tasks – Menüpunkt erweitert – AT-Dienstkonto
6.) Stimmen die User/Passwörter vom Boten und AT-Dienstkonto überein?
a. Wenn nein weiter zu Punkt 7
b. Wenn ja weiter zu Punkt 8
7.) Den User/Passwort von OracleXLohnBote und AT-Dienstkonto aktualisieren und aufeinander abstimmen (unbedingt vom EDV-Techniker des Kunden vornehmen lassen)
a. Boten neu starten!
b. Batch neu starten (vorher zurückstellen)
8.) Sind geplante Tasks vorhanden?
a. Systemsteuerung/geplante Tasks
b. Wenn ja Fehlermeldung beachten
i. Wenn „Task nicht ausgeführt weil ... falsches Kennwort ... weiter zu 9.)
c. Wenn nein zurück zu Punkt 4
9.) Wurde dem AT-Dienstkonto der richtige Lokale- oder Domäneuser angegeben ist.
a. Wichtig ist ob hier ein Lokaler- oder Domänenuser verwendet werden muss
i. Dass muss der Administrator selber wissen!
ii. Sarauf hinweisen dass das Passwort des Lokalen Users nicht mit dem Domänenuser übereinstimmen muss
b. Weiter zu 10.)
10.) Die vorhandenen geplanten Tasks löschen und den Batchlauf neu starten
Es werden nur einzelne Listen am Drucker gedruckt:
Problembeschreibung:
Nach Starten eines Batchlaufes werden nur teilweise Listen am Drucker gedruckt. Der Druck von einzelnen Listen oder der Nachdruck funktioniert jedoch. Keine Einträge in der fehler.lst – der Batchlauf steht bei einem Aufruf laut autolist.lst.
Lösungswege:
Autolist.lst, trace.lst und fehler.lst vom Kunden anfordern
Bei welchen Aufruf steht der Batch?
Eim LHR Lohn-Aufruf (Maske/Programm im LHR Lohn)
+ Auf welchen Drucker geht der Ausdruck?
+ Ist der vollständige Pfad vorhanden? Wurde vielleicht ein Ordner vom Eurolohn-Verzeichnis verschoben/gelöscht/umbenennt?
+ Hat sich das Format der List geändert? Bitmapliste (M) oder eine normale Liste (R). Siehe auch Softwaremanagereinträge oder QKS.
Keim LHR Lohn Aufruf (vbs. Skripts, ...)
+ Hat sich der Pfad/Laufwerk des Skriptes geändert?
+ Wurde das Laufwerk/Zielordner verschoben?
3. Gibt es im Eurolohn/Work Verzeichnis eine druck.nt oder eine fehler.lst?
Fehlersuche, wenn gestartete Listen nicht erscheinen:
Bildschirmdruck
Wenn in Forms ein frm-Error erscheint, ist die entsprechende Liste im Reports-Server zu suchen.
Aufruf mit 10g: http://<Server>:<Port – in der Regel 3333>/reports/rwservlet/showjobs
Aufruf mit 11g: http://<Server>:<Port>/reports/rwservlet/showjobs?server=ReportsServer_<individueller Name beim Kunden>
Der Report, der einen Fehler liefert, erscheint mit einem in der Spalte Job-Status. Wenn man dieses Symbol anklickt, erscheint die Fehlermeldung.
Ausdruck in eine Datei, auf einen Drucker oder ein Ausdruck in der Batchabrechnung
Bei dieser Art von Ausdrucken gibt es zwei Möglichkeiten:
- Aufruf am Server mit einer Reports-Runtime
- Aufruf am Server über den Reports-Server
Bevorzugt wird der Aufruf über die Reports-Runtime. Gibt es damit mit einem Report regelmäßig Probleme, erfolgt eine Umstellung auf den Reports-Server.
Der Ausdruck über den Reports-Server hat aber über Batchabrechnungen das Problem, dass wenn ein Fehler in einem Report auftritt, der Prozess rwclient hängenbleibt und damit auch die gesamte Batchabrechnung.
Damit der Batch fortgesetzt wird, muss der hängen gebliebene rwclient-Prozess gekillt werden.
Wie erkennt man, über welche Variante gedruckt wird:
10g-Windows
Reports-Runtime
Es gibt im Verzeichnis Eurolohn\bin keine runrep.bat
Reports-Server
Es gibt im Verzeichnis Eurolohn\bin eine Datei runrep.bat
10g-Linux
Reports-Runtime
Es gibt im Verzeichnis Eurolohn\bin eine runrep.sh. Die vorletzte Zeile beginnt mit run60w.
Reports-Server
Es gibt im Verzeichnis Eurolohn\bin eine runrep.sh. Die vorletzte Zeile beginnt mit rwclient.sh.
11g-Windows
Reports-Runtime
Es gibt im Verzeichnis Eurolohn\bin eine runrep.bat. Der Aufruf lautet darin ungefähr „call C:\Oracle\Middleware11g\lsalasinst_1\config\reports\bin\rwrun.bat %*“.
Reports-Server
Es gibt im Verzeichnis Eurolohn\bin eine runrep.bat. Der Aufruf lautet darin ungefähr „call C:\Oracle\Middleware11g\lsalasinst_1\config\reports\bin\rwclient.bat SERVER=ReportsServer_ora11g-x64_lsala %*“.
11g-Linux
Reports-Runtime
Es gibt im Verzeichnis Eurolohn\bin eine runrep.sh. Die vorletzte Zeile beginnt mit „rwrun.sh“.
Reports-Server
Es gibt im Verzeichnis Eurolohn\bin eine runrep.sh. Die vorletzte Zeile beginnt mit „rwclient.sh“.
Wie sucht man
Reports-Runtime
Ein eventueller Fehler erscheint in der Datei „Eurolohn\bin\work\reports.log“. Fehler werden darin fortlaufende geschrieben ohne Verweis auf den Report. Fehler sollten daher zeitnah nach dem Auftreten gesucht werden.
Reports-Server
Fehler erkennt man über die Ablauf-Anzeige vom Reports-Server.
Aufruf mit 10g: http://<Server>:<Port – in der Regel 3333>/reports/rwservlet/showjobs
Aufruf mit 11g: http://<Server>:<Port>/reports/rwservlet/showjobs?server=ReportsServer_<individueller Name beim Kunden>
Der Report, der einen Fehler liefert, erscheint mit einem in der Spalte Job-Status. Wenn man dieses Symbol anklickt, erscheint die Fehlermeldung.
Bei beiden Varianten werden im Verzeichnis (10g) „<Oracle-Home von Forms und Reports>\reports\cache“ bzw. (11g) „<Oracle-Home>\Middleware11g\lsalasinst1\reports\cache“ die fertigen Listen erstellt, bevor diese weiterverarbeitet werden.
Unter Linux findet man das Verzeichnis als „Lohn“-User mit „cd $ORACLE_OAS/reports/cache“.
Was wird in diesem Verzeichnis erstellt:
Ausgabe in Datei – fertige Datei im gewählten Format
Aufgabe auf einem Drucker – es ist nur *.eps-Datei vorhanden (Fertige Datei zur Ansteuerung des entsprechenden Druckers)
Ausgabe am Bildschirm – fertige Datei im .pdf-Format
Desweiteren kann in der Ereignisanzeige (Event Viewer) von Microsoft nachgesehen werden ob ein Report gedruckt wurde und wie viele Seiten dieser Report hat. (siehe Screenshot)
![]()